Alster Ego 10 - Björg Torke

Shownotes

In dieser Folge:
Björg Torke, Inhaber und Betreiber des Bootshauses Barmeier, das 1926 eine feste Institution in Eppendorf ist - so wie Björg selbst auch!

Er erzählt in diesem Podcast, wie es ist, als junger Schauspieler mit Anfang 20 plötzlich vor einem riesigen Schuldenberg zu stehen, welche interessante Begegnung er mit Inge Meysel hatte, wie es war, als er nicht wusste, was er tun sollte, als Jan Fedder richtig unter Strom stand und was ihn mit John Lennon verbindet - oder auch nicht ...
Ein lustiges, interessantes und informatives Gespräch mit einem Mann, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Eppendorf lebt!

Unbedingt reinhören!

Eppendorf ist einer der schönsten Stadtteile Hamburgs - dörflich, liebenswert, klischeebehaftet. Wer sind die Menschen, die hier leben, wohnen und arbeiten?

Darum soll es in meinem Podcast "Alster Ego" gehen.

Warum "Alster Ego"? In Anlehnung an das "Alter Ego" beschreibt "Alster Ego", das Ich, das in starker Verbundenheit zur Alster steht (an dieser Stelle der kurze Hinweis, dass ich mich klar distanziere von falschem Patriotismus oder rechten Gedanken. Ich bin froh und dankbar, in diesen Verhältnissen hier leben zu dürfen und hoffe, dass wir unsere Demokratie noch sehr lange erhalten können).

Ich möchte Politik aber weitestgehend aus meinem Format heraushalten, dafür sind andere Plattformen weitaus besser geeignet. Ich möchte Geschichten erfahren, Leute unterhalten und vielleicht meinen Beitrag zu einer besseren Nachbarschaft leisten, in der man miteinander redet, statt übereinander - an einem Ort der Begegnung. Ich zeichne die Podcasts live im "Manzels" in Hamburg Eppendorf auf (www.manzels.de). Einmal im Monat begrüße ich zwei Gäste vor Publikum, die jeweils einzeln aus ihrem Leben erzählen, daraus entstehen dann zwei Folgen.

Mich bewegen Menschen, Lebenswege, Leidenschaften.

Wenn Sie einen starken Eppendorf-Bezug und etwas Interessantes zu erzählen haben, das in diesen Podcast passen könnte, dann schreiben Sie mich an unter tetje@tetje.com.

Ich freue mich auf Sie - ob im Publikum oder mit am Mikrofon.

Ihr Tetje Mierendorf

Transkript anzeigen

00:00:02: Moin, hier ist Alster Ego der Podcast aus Äppendorf

00:00:12: für Äppndorf

00:00:14: und alle die gern so tun als würden sie hier boden.

00:00:18: Ich bin Tetschemierendorf euer Tour Guide durch Cafés, Butikken,

00:00:23: Klönschnack

00:00:24: und kuriosene Nachbarschaftsgeschichten.

00:00:27: Hier trifft Latte Art auf Aperol High Heels auf Gummistiefel Und ihr seid mitten drin, also Kopfhörerein Ego raus.

00:00:36: Es ist

00:00:37: Alster-Ego Zeit!

00:00:44: Mit mittlerweile unglaublichen Zehntenausgabe von Alster Ego hier

00:00:49: aus dem

00:00:49: Mannsitz!

00:00:56: Ich

00:00:56: freu mich, dass ihr alle den Weg hergefunden habt trotz des Schneekaos da draußen.

00:01:01: Wer findet das noch richtig toll?

00:01:06: Okay, drei vier Leute.

00:01:08: Der Rest wünscht sich ein bisschen Sonne zurück.

00:01:11: aber egal welches Wetter Appendorf ist doch immer schön oder?

00:01:15: Ja mein erster Gast hier heute zur Jubiläumsausgabe ist der unfassbare Bio-Talker!

00:01:27: Und als zweiten Gast oder Gästin die wir in der zweiten Aufzeichnung dann hören werden ist die bezaubernde Carlotta Pai.

00:01:41: Man kann es nicht hören, man kann's nur sehen mit dem Mikrostativ zu kämpfen.

00:01:47: Später

00:01:48: hier unten?

00:01:48: Also die beiden werden immer aufgerufen auch gegenseitig ruhig reinzugretchen, auch wenn sie gerade im betreffenden Podcasts nicht dran sind.

00:01:55: aber ich finde davon liegt das ja auch ein bisschen dass man sich gegenseITich fragen stellt vorausgesetzt man kommt ans mikro ran.

00:02:00: nicht war karlotta?

00:02:06: Dein Podcast, Ausgabe Nummer zehn.

00:02:08: Du bist ja eigentlich genau der Archetyp eines Appendorfer als der Ego-Gastest.

00:02:13: Du verkörpers dir im Grunde alles was dieses Format braucht!

00:02:17: Du bist der Betreiber des Bootshauses Barmeyer.

00:02:19: wir alle kennen diesen grünen Prachtbau direkt am Wasser.

00:02:25: stelle dich noch einmal kurz vor also dein Name habe ich ja schon gesagt du bist der betreiber.

00:02:28: aber was mich natürlich interessiert?

00:02:30: Was ist deine Vita?

00:02:31: wie bist du zu diesem Bootshaus gekommen?

00:02:33: Ja, das kriegt man jetzt nicht einfach bei Ebay Klein anzeigen oder im Monat.

00:02:37: Da schlacken wir drüber!

00:02:40: Also mein Name ist Björk Torke und ich bin seit nineteenhundertsechsundneutzig in der Habe vom Bootshaus Barmeyer.

00:02:46: Und natürlich werde ich ganz oft gefragt wie es dazu gekommen ist, dass man sein außergewöhnliches Objekt irgendwie erwerben kann?

00:02:53: Es ist in der Tat wirklich eine ganz lustige Geschichte.

00:02:56: Wir fangen vorne an, würd ich

00:02:58: sagen.

00:02:58: Bei deiner Geburt?

00:03:00: Oder wird's noch die Zeugung deiner Eltern besprechen?

00:03:03: Also

00:03:03: jenich gesagt sind wir ... Es ist ja so... Ich bin Eppendorfer in vierter Generation.

00:03:08: Heißt also unsere zauberhaften Töchter sind fünfte Generation Eppndorf und wir kommen alle aus Sanktunaertstraße, Uraupal

00:03:17: usw.,

00:03:17: und ein neunzehntonundneinundsiebzig Jahre.

00:03:21: kurz vor meiner Geburt wurde die Wohnung in der Kuhn-Hartstrasse zu klein und meine Eltern kamen also dann auf die Idee, nach Luxdez zu ziehen weil die Wohnung da ein bisschen größer war.

00:03:32: Und vor allen Dingen hatte die zukünftige Wohnung ein Badezimmer.

00:03:35: Meine Eltern haben mich damals wirklich noch mit meinem größerem Bruder den Weg ins Holt-Rusenbad angetreten, um die Kinder dort zu baden weil es in der Wohnung in der Grundlandstraße und da tatte ich kein BadeZimmer.

00:03:45: Darf ich fragen wie oft?

00:03:46: Also wahrscheinlich ja nicht jeden Morgen.

00:03:47: Naja, ich fahre ja nicht dabei.

00:03:49: So aber ich finde das schon ernst.

00:03:50: Kann man sich heutzutage vorstellen kaum vorstellen dass es noch Wohnungen gibt ohne Bade Zimmer.

00:03:54: also es gab einen Klon waschbecken Aber halt ihnen keinen...

00:03:58: In einer Funktion klonen.

00:03:59: Ja natürlich dann auch alle nacheinander Einmal durch.

00:04:03: Wieso das?

00:04:03: Halt einfach so, er ist ja auch wurscht!

00:04:05: Wir sind in unseren Anäßigen nach Lokstedt gezogen und da bin ich groß geworden und hab dort die ersten zwölf Jahre des Lebens verbracht, da oben am Siemarsplatz... Und Götz du bist zu spät.

00:04:18: Das wäre

00:04:18: ein Nachzug.

00:04:22: So und dann bin ich gross geworden.

00:04:23: und da beginnt dann eigentlich auch schon relativ schnell die Geschichte zum Bootshaus Barmeyer weil mein Vater einen Geschäftspartner hatte, Herr Dietze.

00:04:34: Und er war damals der Nachfolger von Familie Barmeyer im Bootshaus Barmeier.

00:04:40: Und die beiden Herren haben sich beruflich kennengelernt und Herr Dietze sagte dann, mein Vater, immer mal her, Torke Sie haben ja nun der Familie und Jungs und so weiter.

00:04:47: Wenn die Maschinen Boot fahren wollen, können sie jederzeit nach Onelins Bootshaus Barmeyer kommen das Gästeboot nutzen usw.

00:04:53: Das hat Papa aus der Zehnte noch zu tun.

00:04:55: Jetzt ist es eigentlich ganz cool.

00:04:56: da war ich so zehn zwölf und dann habe ich mit meinen ersten Kumpels und den ersten Mädels und so was.

00:05:00: Da kann man doch eigentlich mal mit dem Fahrrad ganz schön gemütlich von Lokstedt irgendwie den Berg runter Radeln nach Ettendorf und eine Runde Boot fahren.

00:05:08: Und so habe ich das damals gemacht als kleiner Butchi und daher kannte ich dann in der Tat, dass Bootshaus Barmeer und Duftedoll also damals aus Gästeboot benutzen.

00:05:18: Wir sind dann umgezogen nach Rosengarten rüber und drüben.

00:05:22: auf der anderen Seite der Elbe hab' ich dann Abitur gemacht und so.

00:05:26: Als ich parallel zur Abitura die Prüfung für die Schauspielschule bestanden hatte war ich einfach als junger Burschen mit neunzehnt auf Wohnungssuche.

00:05:37: Das heißt du warst fertig mit dem Abi, hast deinen Schauspielstudium gekonnt und hast gedacht jetzt muss ich auch von zu Hause raus.

00:05:42: So ist es!

00:05:42: Und

00:05:42: vom Rosengarten wahrscheinlich zur Schauspielschule... Wo hast du die Ausbildung gemacht?

00:05:46: Bei Margot Höpfel an der Werderstraße also hoch Halley.

00:05:48: Okay natürlich.

00:05:49: Also nach dem Abi einfach auf Wohnungsruppe raus aus Rosengaten zurück irgendwie möchtest in die Nähe der Schausbisschule und dachte mir halt damals so mit neunzehn Ja, wenn ich jetzt eine Wohnung einigermaßen in der Nähe der Schauspielschule irgendwie im Armblatt, da hat man ja von mir in die Zeitung geguckt.

00:06:06: Um eine Wohnung zu suchen und so weiter.

00:06:09: Findest du sowieso nix?

00:06:10: Also klapper doch einfach den ganzen Freundeskreis mal ab!

00:06:13: Und dann hab' ich halt die ganzen Freunde von Mama und Papa alle irgendwie durchtelefoniert.

00:06:16: Dann habt ihr vielleicht irgendwie ne Idee... Ich suche ein ganz kleines Weg geht's immer.

00:06:21: Ich bin irgendwie Hauptsache in der nähe der schauspielstuhl.

00:06:23: Hört euch doch einmal um.

00:06:24: Und dann habe ich halt eben den Herrn Dietze vom Bootshaus Barmeier unter anderem auch angerufen Und ihm gesagt, ja ich gehe jetzt auf die Schauspielschule und vielleicht haben sie eine Idee.

00:06:33: Irgendwie was Kleines irgendwie in der Nähe oder so?

00:06:36: Der Herr Dietze sagte damals, wir kennen uns ja gut und ich habe da etwas gerade frei im Botshaus Bahmer.

00:06:41: Ja, da kriegen wir was organisiert!

00:06:44: Es war ein Wahnsitz-Zufall.

00:06:45: und dann hat er mir, da war ich, neunzehn, neuneinzundhundert ...

00:06:51: Irgendwann?

00:06:52: Irgendwas

00:06:52: zu Neunzehnten.

00:06:53: So was sagt das genau.

00:06:54: Wie mal down!

00:06:55: Nach dem Abitur, wirklich im Bootshaus Parmaier, ein kleines Atelier vermietet meine erste eigene Studentenbude.

00:07:01: Direkt

00:07:02: in den Bootshausten?

00:07:02: Ja, direkt im Steinhaus.

00:07:04: Und es war der Paradies für mich.

00:07:07: Es waren natürlich die kurzen ... Studentenbude, die man sich vorstellen kann.

00:07:11: Der Chefe und dem Tim der Verstrandfamilie.

00:07:14: Wir hatten das Bootshaus für uns alle ein.

00:07:16: Ich hatte oben mein kleines Atelier Klo mitten drin und einen kleinen Kaninofen mit Papa da eingebaut

00:07:22: usw.,

00:07:22: also es war wirklich das Paradies für mich.

00:07:25: Und so bin ich dann sozusagen zum zweiten Mal im Bootshaust gelandet nach Kleiner Butchi zum Boot fahren.

00:07:30: Also nach dem Abitur dort eingezogen.

00:07:35: und habe dann dort ein bisschen jobben können, da meine Studentenzeit verliebt.

00:07:40: Und so das Boot hast du dann ein bisschen intensiver kennenlernen können.

00:07:43: Ich habe also meine Schauspielschule dann besucht und meine Ausbildung dort abgeschlossen hab.

00:07:48: Zwischendurch immer schon ein bisschen Theater spielen dürfen hier in Hamburg am Altenaartheater und am Lüneburger Stadttheater usw.. Das war dann also meine Studentenbuddenzeit und im Bootshaus waren wir

00:07:59: ja.

00:08:00: Und nebenbei hast du dann aber in dem Bootshause aufgejobbt?

00:08:02: Ja,

00:08:02: das war natürlich das Tolle!

00:08:03: Ich konnte vormittags dort halt ein bisschen Geld verdienen und damit es auf die Schauspielschule ging.

00:08:08: Es war natürlich für einen jungen Studenten, es war das Paradies.

00:08:12: Großartig.

00:08:12: Und

00:08:12: natürlich bei der Bude, man kann das abends in der Schauspenschule sagen ... Leute wollten ja alle zu mir und dann waren da ständig da Party.

00:08:23: Es war toll!

00:08:24: Es war wirklich eine ganz, ganz tolle Zeit.

00:08:26: War jemand dabei hier?

00:08:28: War jemand da schon rein?

00:08:30: Lassen wir mal kurz rumpen.

00:08:31: Philippe du warst noch, Lenny.

00:08:32: Nein, damit noch nicht.

00:08:35: Aber du musst dir erst nicht viele Kumpels gehabt haben.

00:08:37: Ich

00:08:37: hatte auf einmal sehr viele Freunde.

00:08:41: Aber haben die ein wenigstens auch was zu trinken mitgebracht, dann musstest du das alles bezahlen.

00:08:44: Das ist ja ganz oft wenn man so die Location stellt...

00:08:46: Wir haben ja alle nix... Nein, wir haben uns natürlich dann irgendwie arrangiert.

00:08:52: ich hatte die coole Location und jeder hat dann irgendwas mitgebaut.

00:08:55: Ja

00:08:55: wir haben es damals für drei Markt bei Karsten eine Lebensmittelabteilung den Erdbeersett gekauft.

00:09:01: Klingt nach Kopfschmerzen.

00:09:03: Nicht, dass es lecker war aber der war so eklig und klebrig, dass man danach auch gar nicht mehr trinken wollte als bei den Trickten.

00:09:09: Ja das war eine sehr schöne Zeit da stimmt!

00:09:11: Und so konnten wir dann halt auch eben zur dritten Epoche des Bootshauses waren, weil man ein bisschen durch einen großen Zufall später wirklich kaufen könnte.

00:09:19: Das war einfach nur die verrückte Situation, dass als ich die Schauspielschule fertig hatte, also Ausbildung abgeschlossen, hatte ich meinen ersten festen Theatervertrag in Bonn und habe dort also Theater gespielt.

00:09:32: Ich hab aber meine kleine geliebte Studentenbudi hier natürlich beibehalten.

00:09:38: Was war dein

00:09:38: erster Stück?

00:09:39: Darf ich das mal?

00:09:42: Boah,

00:09:42: Tetscher!

00:09:43: So was weiß man doch.

00:09:44: Puderbär?

00:09:47: Ich

00:09:47: glaube schon, Puderbeer ist Weihnachtsmärchen.

00:09:49: Pudderbär

00:09:50: bis ...

00:09:51: Komm mal, der Bär.

00:09:54: Also, Weihnachtsmärchen hab ich wirklich mit angefangen und mein erstes echte Stück ... boah, weißte nicht mehr.

00:10:00: Jungen Drama... Ich war jedenfalls ein Gang-Anschwörer.

00:10:03: Oh

00:10:03: okay.

00:10:04: Ja,

00:10:05: ich bin so der gefährliche Tetsche.

00:10:14: Dann hast du deine Schauspielkarriere erst mal weiter verfolgt.

00:10:17: Ja, ich war engagiert in Bonn und habe dort Theater gespielt wie gesagt meine Bude hier oben beibehalten und war nur kurz zu Besuch hier oben in Hamburg.

00:10:27: Und irgendjemand schlicht auf dem Gelände, ums Bootshaus rum und hilfsbereit wie ich noch mal von Natur bin fragt dich denjenigen was er denn möchte ob ich helfen kann usw.

00:10:38: Und diese Person sagt ihnen wie er will sich hier mit mir angucken.

00:10:43: das Ganze soll ja verkauft werden.

00:10:46: So, und ich natürlich herzstillstammt weil ich dachte als junger Schauspieler und Gotteswillen jetzt verliere hier meine geliebte Bude.

00:10:52: Und jetzt kommt ja ein Investor macht alles neu alles raus und hier wird jetzt alles Glasfassade usw.

00:10:59: Das war mal eine große Sorge.

00:11:00: wir wussten eines Meter von nix und ja ich hatte einfach natürlich riesengroße Panik dass ich meine Geliebde Bude dort halt verlieren.

00:11:08: Und dann habe ich den ehemaligen Chef, Herrn Dietze angerufen in Timdorfer Strand.

00:11:12: Herr Dietze, was ist los?

00:11:14: Hier gehen so komische Gerüchte um und sagen sie normal, soll das hier?

00:11:17: was ist denn

00:11:18: los?".

00:11:18: Und er sagte ja, Björk, ich möchte das Boothaus wirklich verkaufen!

00:11:22: So... Ich als junger Schauspieler kein fällig Geld in der Tasche.

00:11:26: Zweiundzwanzig Jahre alt.

00:11:28: Und dachte okay, das wird nix.

00:11:30: aber ich wollte das Ding natürlich versuchen irgendwie zu retten.

00:11:33: Irgendwie, so weißt du, den Chef zu überzeugen.

00:11:36: Und dann habe ich mich mit Herrn Dietze hier in das damalige Klopbstock reingesetzt und so gesagt, wir müssen uns dringend zusammensetzen.

00:11:43: Ich hab da eine Idee.

00:11:44: Lass mal drüber schlacken wie man dann was mit dem Bootshaus irgendwie pipa holt.

00:11:47: So saß mir also an diesem historischen Ort hier.

00:11:51: Es

00:11:52: ist so ungefähr so bei euch, ne?

00:11:54: Ja.

00:11:57: Also

00:11:57: insofern ist das für mich wirklich ja ein bisschen heimspielbar.

00:11:59: Ist doch eine ordentliche

00:12:00: Ortwirtinie!

00:12:00: Ja weil ich fühle mich hier natürlich einfach sauvohl und kenne diesen Orte und natürlich seine Möglichkeit.

00:12:05: Und unter anderem war damals halt dieses wichtigen Gespräch mit Enti Zimmer.

00:12:09: Und weil ich keine Kohle hatte, hab' ich den Herrn Dietze damals gesagt und angeboten.

00:12:14: Also hören Sie mal zu!

00:12:15: Ist ja klar, ich kann das ja nicht kaufen... Ich mach vielleicht so eine Art Geschäftsführung im Bootshaus, dann mache ich im Sommer irgendwie das Boots Haus in dem Winter, kann ich da vielleicht ein bisschen Theater spielen?

00:12:23: So ist doch ne gute Idee, komm Hörnschlag drauf, so machen wir es!

00:12:27: Und Herr Dietze war also eher der strenge Typ und hat gesagt Ja Björk ist ne schöne Idee aber weiß was, ich will das verkaufen Die Sache ist erledigt.

00:12:38: Und dann dachte ich natürlich, okay ... Ich hab das jetzt versucht und hab in Gedanken schon irgendwie das Thema Bootshaus und mein kleines Atelier eigentlich schon abgeschrieben.

00:12:49: Und saß dann kurze Zeit später mit meinen Eltern im Elternhaus in Rosengarten und hab denen das erzählt.

00:12:56: Mama, Papa!

00:12:58: Ich muss wahrscheinlich aus dem Atelier in den Bootshaushalz her, die will das Bootshouse

00:13:01: verkaufen.".

00:13:04: So, ein Papa und jetzt kann sich ja nun seit Ewigkeiten und alle Geschäftspartner und so.

00:13:08: Und Vater hat ihn dann hier überlegt.

00:13:10: und Mensch ich bin auch ja alter Eppendorfer aber wir können dir kein Geld geben also nicht so... Aber wir müssen ja irgendwie versuchen das Ding irgendwie zu retten.

00:13:19: Dann hat mein Vater mir gesagt was auf?

00:13:22: Geld können wir dir nicht geben!

00:13:23: Aber wir verabreden uns mit der Bank er macht einen Termin bei der Bank Du stellst dem Banker dann dieses ganze Bootshausprojekt vor Und dann müssen wir daum drücken und gucken, ob die das eben machen oder nicht.

00:13:39: Damals war dieses Dreijahrgespräch Papa der Bank auch meine Wenigkeit.

00:13:44: Das darf man ja gar

00:13:45: nicht.

00:13:46: Also es war eine mit so einem roten Banger.

00:13:51: Damal war das wirklich noch möglich.

00:13:53: Man glaubte es heutzutage kaum.

00:13:56: Man konnte die Leute im Gespräch ... Überzeugen, also nicht nach Tabellen oder Kennzahlen.

00:14:03: Ja

00:14:05: genau ich gucke in deine Augen und dann so ja ich glaube so.

00:14:09: Und der Typ damals hat gesagt ja Also wir glauben an dich Wir finanzieren das Ding.

00:14:15: Es war ein teures House-Teach.

00:14:17: Ich möchte

00:14:17: nicht wissen, wie teuer es ist?

00:14:19: Ja, aber es war damals sehr teuer.

00:14:22: und der Banker hat uns damals wirklich gesagt, wir glauben an euch, wir finanzierend das Ganze zu hundert Prozent, weil er ja keine Gugel hat!

00:14:30: Dann haben wir das wirklich in den Sechstundneinzeixundneunzig gekauft...

00:14:33: Hallo ich bin junger Schauspieler, ich habe kein Geld, ich brauche nur hundert Prozentenfinanzierung.

00:14:37: Es waren genau so Teacheschen!

00:14:40: Und ich hab ja nicht gerade eine Krawatte, weißt

00:14:42: du?!

00:14:43: Wovon auch?

00:14:47: Ja, genau so ist es gelesen.

00:14:49: Also dieses Institut hat uns das damals zu hundert Prozent finanziert.

00:14:53: Das war natürlich ein Geschenk.

00:14:54: aber es hatte natürlich auch den großen großen Nachteil dass alles logischerweise am Anfang in Zins und Tilgung reingehen Und das wirklich eine knappe Kalkulation für mich war So mit dreiundzwanzig sagt man okay Da muss irgendwie ein kleines bisschen was im Kühlschrank sein und alles andere geht da halt irgendwie.

00:15:14: Und dann haben wir das, wie gesagt gekauft und pöpö dann nach und nach langsam weiterentwickelt.

00:15:19: am Anfang Versuchen mit kreativen Ideen noch ein bisschen Zasterein zu holen, wie zum Beispiel Weihnachtsbaumverkauf.

00:15:26: Manche Gäste von heute Abend erinnern sich wahrscheinlich daran, wie wir unten auf dem Bootshaushof standen und damals Weihnachtsbäume verkloppt haben weil halt irgendwie einfach ein bisschen zastereinkombuste.

00:15:35: Aber du hattest ja Achtundvierzig Quadratmeter in deiner ersten Brutze?

00:15:38: Und jetzt dann plötzlich...

00:15:41: Na ja, es ist schon Ursus Haus.

00:15:44: Platz haben wir Gott sei Dank genug?

00:15:45: So an die Sechzig Quadratmeter.

00:15:47: Es ist ein

00:15:49: bisschen mehr geworden!

00:15:50: Okay und ich meine aber dann hast du allein da drin gewohnt und hat das erstmal richtig schön Platz wurden die Partys darauf hin hinaus wurden die ausgiebiger?

00:15:59: Nein, wir hatten ... Also ich war ja dann auf einmal Jungunternehmer und hatte aber ja nun überhaupt gar kein Budget.

00:16:07: Also keine

00:16:08: Freunde mehr?

00:16:09: Die Freunden waren auch immer ganz schnell.

00:16:12: Aber ich musste ja irgendwie versuchen ohne Budget das Ganze irgendwie zu entwickeln.

00:16:17: Und weil halt unsere Vorbesitzer eher da ein sehr strenges Konzept gefahren haben und dann kam auf einmal ein junger Schauspieler der das gekauft hat Ich durfte ja auch die Stammkunden von früher nicht verprälen.

00:16:31: Also ich hatte die Aufgabe ohne Budget, meinen eigenen Stempel irgendwie aufzudrücken aber vorsichtig zu sein um halt eben die alteingesessene Kundschaft nicht zu verprählen.

00:16:43: und dann kam mir als erstes CD.

00:16:46: Ich möchte das ganz gerne alles sehr persönlich aufbauen und sehr persönlich führen und atmosphärisch war mir einfach sehr wichtig.

00:16:58: eben hatte war, ich lernte die ganzen Namen von allen Kanu.

00:17:02: Oh Gott!

00:17:03: Fahrrad auswendig um halt jeden persönlich ansprechen zu können.

00:17:07: so weißt du.

00:17:08: als erste kleine Aufmerksamkeit als ich das neu hatte der neue Chef und so weiter und mich ein bisschen absetzen vom ehemaligen Chef.

00:17:15: Ich konnte auf einmal alle Kunden mit Namen entsprechen Aber die

00:17:19: kommen doch jetzt nicht jeden Tag.

00:17:21: Nein,

00:17:21: Titsche!

00:17:22: Das war wirklich die Aufgabe zu gucken.

00:17:24: Dieses rot-weiße Boot auf Platz Nr.

00:17:26: understandable ist Frau Dr.

00:17:28: Ahrens.

00:17:29: Und wenn sie kommt, kommen wir sofort

00:17:31: und ihr

00:17:32: könnt sagen, wie geht's?

00:17:35: Also es ist eine Kundenbindung irgendwie entstanden.

00:17:41: Und ja, die Leute mochten das und das war so mein erster kleiner Baustand.

00:17:46: Der zweite war, dass ich aus meinem geliebten kleinen alten Atelier ... Das hab mich dann geräumt und bin rübergezogen in den Wohltrag der frei wurde weil meine Vorbesitzer daran ihre Ferienwohnung geräumen hatten heißt also aus meiner kleinen geliebten Atelier Kleinen Studio-Altschauspieler habe ich eine legendäre Kanu-Restaurationswerkstatt geordnet.

00:18:09: Und das ist ja bis heute mit so ein bisschen der Stempel vom Bootshaus Barmeyer, dass wir uns halt eben auf ästhetische Kanus spezialisiert haben heißt also... Wir haben historische Boote in ganz Hamburg bis nach Berlin aufgekauft, im restaurierungsbedürftigen Zustand.

00:18:25: Haben die dann selber an dieser tollen Restaurierungswerkstatt wieder aufgearbeitet und es ging auf einmal ein Holzbootboom in Hamburg so ein bisschen los.

00:18:34: Alle wollten richtig schöne Carlos-H mit hanseatischem Anders Statement und ein bisschen Mahagonie aber halt eben nicht übertrieben, also nicht mit CB-Funk und Fuchschwald sondern wirklich gezent!

00:18:47: Weißt du, wirklich dezent.

00:18:48: Richtig schöne Edelkarre.

00:18:49: So wie beim

00:18:50: Autoscooter dann hinten.

00:18:51: So weißt Du?

00:18:52: Und das hat sich rumgesprochen, dass war so unser Image was wir uns nach und nach aufgebaut haben.

00:18:59: Das war sozusagen der zweite Baustand, der zu einem kleinen Erfolg wurde, wie sich das Haus letztendlich imagemäßig verwandelt hat.

00:19:07: Also ich muss

00:19:08: sagen wenn ich mal einhacke darf... Ich bin ja hier aufgewachsen und lebe hier eigentlich schon mein ganzes Leben lang.

00:19:14: Und als Kind war das Bootshaus Barmeyer ja irgendwie, ich weiß nicht... Das war für mich so ein No-Go-Area.

00:19:20: also da ist man als Kind nicht gern vorbeigegangen weil da irgendwie immer so eine merkwürdige Atmosphäre herrscht.

00:19:26: Da hat man so okay, ich weiss auch gar nicht woher das kommt aber das war so ein Ort, da geht man besser nicht hin

00:19:32: Ja!

00:19:32: Also das kann ich nicht sagen.

00:19:35: Umso schöner ist es letztendlich für mich natürlich gewesen, wenn du etwas verändern willst.

00:19:39: Dass die Leute das dann natürlich deutlicher spüren.

00:19:41: Wenn irgendetwas hier nicht blöd ist und du es dann letztendig verändert hast, dann ist der Erfolg, der ist ja spürbar.

00:19:47: dann einfach die Veränderung Und umso leichter wurde es uns dann vielleicht gemacht, dass relativ schnell glaube ich sichtbar war.

00:19:54: Da passiert irgendwie was Neues.

00:19:56: da sind junge Leute die haben sich auf ästhetische Holzkarnos spezialisiert.

00:20:00: das sprach sich in ganz Hamburg rum.

00:20:02: alle kamen auf einmal und wollten schöne alte Holzboote haben und wir waren halt dann auf einmal die Ansprechpartner und die Spezialisten dafür und das war natürlich ein zauberhaftes Image.

00:20:12: einfach für uns hat sich bis heute gehalten heißt also in ganz hamburg wenn die leute Karnus kaufen wollen, es soll halt nicht ein Joggerbecher sein.

00:20:21: Es soll was Schönes eigentlich kommen halt eben zu uns.

00:20:25: und bei uns kriegt man richtig schöne klassische feinstrestorierte historische Holzkarnus, zwanziger bis sechziger Jahre.

00:20:34: das ist so unsere Spezialität.

00:20:36: Zwanziger- bis Sechziggerjahre?

00:20:38: Ich möchte kurz Geregenheit geben zu atmen Wie viele Boote lagern erstens ein bei euch?

00:20:45: Das heißt wie viele Namen musstest du auswendig lassen?

00:20:50: Und oftmals sind die Leute ja nicht allein.

00:20:51: Wie haben wir dann noch irgendwie Partner innen?

00:20:54: Naja, also es ist wirklich das Größte von den privaten Boothausern und wir sind ja die Einzigen, die eigentlich so nur Privatschiffe halt eben einlagern oder nicht diese Kombinationen haben mit Verein- oder Verleihers.

00:21:05: Es ist von den Privatbootshaussern das wirklich das größte.

00:21:08: Das hieß also vierhundert Boote, Vierhundert Namen klar... Aber es heißt halt eben auch, Vierhundert Geschichten.

00:21:14: Also jedes Boot hat natürlich irgendwie mit ihren Menschen dann die Geschichten und das ist ja letztendlich das was dann irgendwie auch spannend wird.

00:21:22: Und zweite Frage?

00:21:24: Wann wurde überhaupt das Bootshaus Barmeyer eröffnet oder gebaut?

00:21:28: Es ist von neun zu neunzeigundzwanzig und damit haben wir uns

00:21:30: das Jahr hundert Jahre im Video!

00:21:32: Das heißt gibt's eine große Party ich bringe noch eine Flasche

00:21:42: Erdbeerseck Es gibt natürlich eine Party.

00:21:44: Wir überlegen uns verschiedene kleinere Aktionen, wir wollen es übers Jahr verteilen um nicht alles an einem Tag abzufeiern und dann gießt das in Strömung.

00:21:58: etwas größer ausweiten, mit ein bisschen Livemusik und so weiter.

00:22:01: Es wird im September ein großes Kinderfest geben weil ich das immer sehr wichtig finde dass man halt auch an den Nachwuchs rechtzeitig denkt.

00:22:08: und also wir sind Kinder einfach immer sehr sehr wichtig und die werden natürlich auch was bekommen.

00:22:13: und jetzt bin ich momentan gerade dabei historische Fotos auf Kunststoffdrucken zu lassen und man wird dann irgendwann in Frühjahr bei uns auf den Hof kommen und an verschiedenen Ecken des Hauses die historischen Bilder, an dem gleichen Ort sozusagen.

00:22:32: Und man sieht also, aha guck mal hier das Foto von neuseinhalb und dreißig ist genau an der gleichen Ecke.

00:22:39: Und nun siehst du dann halt vorher nachher wie es damals war.

00:22:41: Das

00:22:41: Schöne ist ja wenn man Fotos von da mal zu sieht gerade aus dem Heinz Park so wahnsinnig viel hat sich nicht verändert.

00:22:47: Es

00:22:49: sind keine alten Fotos ich habe einfach natürliche Fotos.

00:22:51: Ach du Farbe raus.

00:22:53: Nein es sind alte Fotos!

00:22:54: Ja es hat sich wirklich... Was den grünen Holzbau anbetrifft, hat sich wirklich nicht so wahnsinnig viel verändert.

00:23:02: Es steht ja unter Denkmalschutz und das heißt natürlich von außen darf die Ansicht nicht verändert werden.

00:23:08: aber von innen ist natürlich viel passiert.

00:23:10: da kannst du im Prinzip machen was du willst solange es die baulichen vorschriften die normalen baulichen Vorstiftungen?

00:23:15: Machen was ich finde nicht ganz.

00:23:17: Also es ist natürlich daran gekoppelt, dass sich die Wohnungen sind begrenzt und so weiter.

00:23:23: Es soll ein Bootshaus bleiben mit Betriebswohnungen und ein bisschen Gewerbe

00:23:28: usw.,

00:23:29: aber ich dürfte da jetzt nichts, was das?

00:23:31: Ich würde hier draus bauen oder sowas.

00:23:33: Aber ich war ja zum Vorgespräch bei dir in der Wohnung und es ist eine irrsinnig tolle Atmosphäre dort.

00:23:41: Also draußen war es natürlich Wahnsinnigkeit.

00:23:43: Und ich dachte, jetzt gehe ich in diese Holzbude und da zieht das bestimmt wie Hecht so von hier rein.

00:23:48: Und du hast einen Kamin angemacht?

00:23:50: Du hast mir ein schönen Tee gekocht... Das war das

00:23:54: Personal!

00:23:57: Einer von deinem Personal hat mir dann einen Tee gekocht.

00:24:00: Und das war eine wirklich so tolle Atmosphäre.

00:24:03: Ich hatte das Gefühl irgendwie dass das Haus mich umarmt.

00:24:06: So kitschig das Klingen mag.

00:24:08: Vielen Dank Ja, dann bin ich ja an meinem Ziel letztendlich irgendwie angelangt.

00:24:11: Also mir ist es natürlich wirklich sehr wichtig, dass die Atmosphäre des Hauses einfach stimmen.

00:24:16: Das ist eigentlich das was... Was ich erreichen möchte, dass sich die Menschen dort halt eben wohlfühlen.

00:24:21: Es ist ein Ort der Begegnung und es ist ein Wohlfühlort.

00:24:25: Und wenn du das Gefühl hast, dass du dich da aufgehoben fühlst, dann ist das genau das, was ihr erreichen möchtet.

00:24:30: Das

00:24:30: Haus?

00:24:31: Das Haus!

00:24:31: Also natürlich

00:24:32: drin, die Privatbahn ist immer noch etwas anderes klar.

00:24:34: Da wollen wir uns wohlfüheln als Familie aber natürlich auch Gäste ja klar.

00:24:38: Aber so soll es halt eben auch unten am Steg sein und im Café genau das gleiche.

00:24:43: Das Café hast du wann eröffnet?

00:24:45: Vor genau, vor dem

00:24:47: Jahr.

00:24:47: Noch eine Party!

00:24:53: Ich war ja ein bisschen sauer auf dich ehrlich gesagt.

00:24:58: Ich kam zu dir rein in die Wohnung und du hast gesagt ich habe dich von drin schon gesehen.

00:25:02: Du gehst genau wie dein Vater man erkennt euch an den Gang.

00:25:07: Es ist wirklich so Das Ganze heißt ja Eppendorf.

00:25:11: Ich hab diese wunderbare Lage, dass ich natürlich oben aus unserer Küche oder Wohnzimmer und so weiter ein bisschen einen Ausguck habe.

00:25:20: Und natürlich euch alle, die ihr ständig durch den Park flitzt

00:25:23: usw.,

00:25:24: beobachten kann!

00:25:25: Ja, man muss aufpassen... Also manchmal gehe ich an den Park um Text zu lernen irgendwie, dann

00:25:29: rede ich das vor mich hin, weil ich mich unbeobachtet fühle.

00:25:30: Ich habe dich schon beobachtet aber das gebe ich heute nicht zum Besten.

00:25:34: Wir haben

00:25:35: technisches Problem?

00:25:38: Weil es ist wirklich ganz schön, weil man natürlich die ganzen Hunde läutet und so weiter.

00:25:41: Du erkennst irgendwie alle nachher dann am Gang, am Hund, am Pfeifen... Ach nee das bin ich ja!

00:25:48: Du weißt halt letztlich nicht genauso schon von Ferne wer kommt um sich nähern und wer durch den Park rennt und so machen.

00:25:53: Das ist schon sehr schön Und das ist eben dieser dörfliche Charme Unter anderem natürlich dein Papa.

00:25:59: Ich mag das sehr gerne.

00:26:00: Wir hatten früher einen Garten im Flughafen und da hatten wir immer eine Hamburg-Fahne der wenigen Objekte, die wir behalten haben von dem Garten damals.

00:26:11: Und mein Vater fand ja dann, dass diese Fahne einfach weiter wehen sollte und hat sie denn dir übergeben?

00:26:16: Das heißt, diese Hamburg-Fahne, die direkt bei dir am Steg gewählt hat... das war ganz einige Jahre lang unsere alte Fahnen aus unserem Garten!

00:26:25: So ist es genau

00:26:26: gewesen.

00:26:27: Das hat mich immer ganz stolz gemacht.

00:26:28: Immer wenn ich da vorbeifahre grüße ich die FahNe jetzt grüß' ich nur noch den Pfarrnmast.

00:26:32: Du hast die Fähne inzwischen auch ersetzt.

00:26:35: Der stimmt.

00:26:37: Vielen

00:26:37: Dank für das Gespräch.

00:26:40: Ich habe einen Fahnenmast am Steg installiert, was zu einem Bootshaus dazubehört.

00:26:46: Dieser Mast hatte eine viel zu kleine Fahne.

00:26:52: Es war wirklich so.

00:26:53: Wir kannten uns ja nun von den Runden, ich war ja nun wie viele Leute wissen sehr viel dann auch im Park mit den Hunden unterwegs und so weiter.

00:26:59: unter anderem halt die tägliche Routine mit meinen Bernhardiner einbauten den Epnerver-Mühltag herum und jeden Morgen das gleiche Ritual.

00:27:07: Guten Morgen Herr Torke also mit dem Bernhardina.

00:27:09: Guten Morgen Herrn Mierendorf mit den morgigen Stöcken So und irgendwann jahrelang.

00:27:14: Und irgendwann sagte er Die Fahne Die Fahne an ihrem Fahren warst, Herr Torke.

00:27:22: Die passt überhaupt gar nicht!

00:27:24: Das stimmt nicht von der Dimension.

00:27:26: Ich hab da was zu Hause.

00:27:27: Sondern kam er eines Tages mit einer wunderschönen echten Leinen-Hamburgflacke ... Also richtig toller Stoff und so.

00:27:36: Ich

00:27:36: kenne die, ich musste sie lange zusammenlegen.

00:27:38: Du kennst dich besser als

00:27:39: ich!

00:27:39: Ja ja... Und die haben wir dann wirklich gehisst und ich fühlte das da wirklich toll aus und wir haben eine Win-Win Situation hergestellt.

00:27:46: er hat sich tierisch gefreut dass diese Fahne dann nun also flattert und alles auch im Verhältnis zur Höhe des Fahnenmasses um Pipa Brot zu haben und ich war total stolz auf so ne wunderschöne Hamburg fahne.

00:27:57: es sah wirklich toll Aus und letztes Jahr hat sie ihren Geist aufgegeben und dann

00:28:01: ein bisschen zerfleddert und sie liegt wieder bei meinen Eltern

00:28:04: im Keller.

00:28:04: Ich hab sie dann runtergenommen und ich hab schon geahnt, dass es sie nicht entsorben darf.

00:28:09: Und hab dann ja auch Vorsichtshalber im Hause Mierendorf gefragt was ist damit ... Nee die kommt nicht weg!

00:28:15: Ja ich weiß, da haben wir uns zufällig getroffen das du mich dann hast mir denn die Fahne in die Hand gedrückt und ich habe sie meinen Vater dann feierlich

00:28:21: übt.

00:28:21: Tetsche?

00:28:22: Wie sagtest du?

00:28:23: Wir haben uns getroffen.

00:28:24: Weißt du, dass wir uns jetzt sozusagen das dritte Mal an unserem Leben über den Weg laufen... Also

00:28:30: ich bin ja gesichtsblind.

00:28:31: Also pass auf.

00:28:32: Es ist so.

00:28:33: irgendwann stellten wir raus fest, dass wir in der Parallelklasse in der Schule waren.

00:28:41: Korweinstraße, fünftes-sechste Klasse?

00:28:42: Korweinstraße

00:28:43: jeden Morgen mit dem Hundertneunziger dahin.

00:28:45: Ich war ja nur zwei Jahre.

00:28:46: Also das war die erste Begegnung zwischen uns beiden.

00:28:48: Wir waren in einer Parallellklasse, wussten alle nicht voneinander.

00:28:50: Richtig!

00:28:51: So.

00:28:51: und dann gab es eine schrille Situation.

00:28:55: Ich kam also als ich wieder ins Bootshaus, dann Einzug als Student hier wieder sozusagen nach Eppendorf zurück.

00:29:02: Ich habe mich wieder neu eingelebt und meine Wege herausgefunden, als Schauspielstudent.

00:29:08: Und stand ganz gerne vorne an der Ampel Erikastraße auf dem Weg zu Erika Apotheke Barz.

00:29:18: Neben mir stand hin und wieder ein großer Junge her, der ständig komische ... Übung machte.

00:29:29: Und ich dachte, wo bin ich hier gelandet?

00:29:31: Was ist denn das für ein Typ?

00:29:34: Was macht der irgendwie?

00:29:35: So und ich dachte was ist mit dem ich in Ordnung?

00:29:40: Und es stellt sich daraus ... Das gehört so!

00:29:46: So sind wir uns das zweite Mal im Brasee gelaufen.

00:29:49: Ich dachte okay dann ist das einfach an den Gesot.

00:29:53: Jetzt ist das dritte mal dass Über ein Weg laufen.

00:29:57: Ich freue mich, dich wiederzusehen!

00:30:02: Aber hier kommt vielleicht über die ästhetischen Kanus gibt es eine ganz schöne Geschichte ist.

00:30:08: wir hatten uns dann halt dieses Image erarbeitet.

00:30:11: Es gibt die schönsten und besten historischen Holzkanus in Hamburg bei Barmeyer.

00:30:17: Und eines Tages standen dann ein paar unheimliche Typen bei mir auf dem Steg und hatten den Wunsch geäußert, dass sie das beste Boot in ganz Hamburg suchen und kaufen möchten.

00:30:28: Sie brauchen eine richtig, richtig tippitoppi.

00:30:32: historisches Holzkarnus soll was richtig Feines sein.

00:30:36: Und sowas hatten wir natürlich damals und ganz zufällig.

00:30:41: Und es stellte sich heraus die wilden Typen waren vom Studium Hamburg die für Jan Fedder und seine Marion

00:30:50: ein Hochzeitsgeschenk

00:30:51: gespürt haben.

00:30:52: Das war im Jahr zweitausend, hat Jan Jage heiratet.

00:30:55: Und Studie Hamburg wollte also den beiden als Hochzeitzgeschenkt einen Kanu schenken!

00:31:01: Und original ist es dazu gekommen.

00:31:03: Wir haben im Studium Hamburg dieses zauberhafte Olskarno damals verkauft und Janu Marion wurde das damals vor Michel bei der Hochzeit an Überei.

00:31:12: Ja, und dazugehörte Liegeplatz auf Lebenszeit in Bootshaus Barmeier.

00:31:20: Das war natürlich für uns großartig...

00:31:22: Und Zack hattest du das Haus abbezahlt?

00:31:26: Ich bin immer noch da, Alter.

00:31:27: Sprich mich nicht drauf an!

00:31:29: Es war wirklich teuer...

00:31:30: Ein Ad-Basec für den Herr.

00:31:34: Nein es hat natürlich zur Folge, dass auch das ein sehr schönes Image einfach wurde Weil mit hanseatischem Understatement spricht man natürlich da nicht drüber.

00:31:45: Aber es war irgendwie klar, Jan hatte halt eben jetzt sein Boot und das war für uns einfach sehr schön weil es nochmal ein neues Flair irgendwie mit reinkam.

00:31:54: Jan sich bei uns sehr wohl gefühlt hat ich das natürlich toll fand und wir haben uns dann damals als sie den Antrittsbesuch im Bootshaus gemacht haben ja hier habt ihr jetzt euer Boot und die geplatzt usw.

00:32:06: kamen die beiden dann natürlich frisch vermählt zu uns ins Haus Und es gab eine wunderbare Situation bei uns oben auf dem Dachboden.

00:32:13: Ich kenne das ja teilweise da oben, wie's gemütlich da oben bei uns aussieht.

00:32:17: Wir standen jetzt zu dritt um aufm Dachboot und ich hab dir ne kleine Hausführung gemacht und wie das bei uns alles so funktioniert.

00:32:22: Und Jan und ich sahen uns in die Augen und es war klar, dass wir uns irgendwie verstehen und es gab dann wunderschöne tolle Verbindungen.

00:32:29: Wir waren auf der gleichen Schauspielschule und daraus entstand dann halt einfach eine sehr schöne Verbindung, die ich gerne mochte.

00:32:39: Frau Marion bis heute natürlich anhält.

00:32:41: Oh... Ja!

00:32:43: Warst du bei seiner Trauerfeier?

00:32:45: Ja, selbstverständlich.

00:32:47: Das war ein blamender Moment alles zusammen mit Michel und alle haben sich auf ihre Art und Weise verabschiedet und so was zu sagen gehört leider mal dazu.

00:32:57: Du hast ja in deiner Zeit als Schauspieler auch versucht, wo wir jetzt schon über prominente Schauspiele reden.

00:33:05: Hast du ja versucht irgendwie auch an Jobs zu kommen und Kontakte zu knüpfen?

00:33:09: Netzwerken ist extrem wichtig!

00:33:11: Das isst du mal so... Da

00:33:12: hast du eine schöne Anekdote, die hast du mir im Vorgespräch erzählt.

00:33:15: Du

00:33:16: willst auf ... Ja

00:33:17: genau.

00:33:20: Es ist wirklich ne ganz süße Geschichte.

00:33:21: Wenn

00:33:21: du möchtest, grüße

00:33:23: ich.

00:33:23: Sieh's wirklich ganz witzig.

00:33:24: Ich kann noch schneiden

00:33:26: Na, ich erzähl's.

00:33:27: Wenn du das gerne möchtest...

00:33:29: Ich würde mich freuen!

00:33:30: ...und im Notfall schnauzt es raus.

00:33:31: Ich glaube alle anderen würden sich auch freuen?

00:33:32: Also ähm... Es ist... also ich war junger Schauspielschüler und logischerweise haben alle erzählt, du musst Kontakte knüpfen, Kontakte, Kontakte, Kontaktete, Du musst irgendwie uns nur so funktioniertes.

00:33:48: So und ich war mit meiner damaligen Freundin Hannah auf einem gemütlichen Ausschlag auf dem Land mit unserer zahlroten Ente.

00:33:58: Wir kutsierten also die Elbe entlang und so weiter.

00:34:01: Irgendwann auf der Höhe, Bullenhausen, sagte Hannah ja hier in Bullenhause, da wurden meine Partner weißt du was?

00:34:07: Die ist Nachbarin von Inge Meisel.

00:34:10: Ich dachte, Hannah wo ist das?

00:34:11: Da musst du sofort klingeln!

00:34:13: Kontakt sammelt.

00:34:14: Dann sagt sie mir hey, lass die in Ruhe das ganze nicht machen.

00:34:19: ich bin dahin hab geklingelt Und dachte, wenn sie ihre Ruhe haben will ist das in Ordnung.

00:34:25: Aber ich versuche es halt bei Kontaktekontakte.

00:34:27: Stand ihr

00:34:28: Name an der Tür?

00:34:28: Nein!

00:34:29: Also ich wusste ja wo die Nacht war und heiße also wo.

00:34:31: Ingeboden zu.

00:34:32: Wunderschönes Haus, ganz tolles Haus hier hinten am Bullenhausen oder da Elbe... ganz so.

00:34:37: Jedenfalls wie das halt so ist vorne eine Pforte mit Sprechanlage usw.. Ich hab dann geklingelt und knister, knister ... Entschuldigen Sie, die Störung und ich bin ein junger Schauspieler.

00:34:52: Und ich weiß, es gehört sich nicht, dass ich einfach hier privat und so ... Ich dachte aber vielleicht und hätten sie mal zwei Minuten und ich musste auf Kontakte und irgendwie so.

00:35:00: Und dann in der Sprechanlage und ich dachte okay das war's.

00:35:04: So, Helia zappen können!

00:35:06: Und drei Minuten später kam also dann Inge Meisel mit Hochstecksfrisur- und Jeanskleid ihre Einfahrt runtergewackelt.

00:35:14: So unten an die Forte.

00:35:19: Super, super, super nette Begegnung mit ihr gehabt.

00:35:22: Und da ganz nett gemütlich eine halbe Stunde bei ihr an der Gartenorte geklönnt und sie fand das sehr mutig von mir, dass ich also geklingelt habe.

00:35:30: Sie versteht das ja total mit Kontakte knüpfen und hin und her auf dem Pipapro.

00:35:34: Und sie ist auch überhaupt gar nicht böse, dass sich private einfach so geklingeln haben.

00:35:37: Also ich hab da echt Schreien gehabt einen guten Moment erwischt bei ihr.

00:35:41: Dann mussten wir ja irgendwie auseinander gehen.

00:35:44: Ich war natürlich aufgeregt und dachte, ich muss doch damit jetzt auch irgendwas mitnehmen.

00:35:49: Und sie sagte, ja, pass auf.

00:35:51: Du gefällst mir?

00:35:53: Also jetzt ... Nein!

00:35:54: Ja so nicht, Herrn

00:35:55: Heize.

00:35:57: Ja, da hab ich aufgepasst.

00:36:01: Pass auf, mach ... Ich hätte

00:36:02: dich bloß nicht gefragt.

00:36:03: Schick

00:36:04: uns mal bitte ... Deine Bewerbung, also deine Unterlagen, Lebenslauf, Pipapro und ein paar aktuelle Fotos.

00:36:10: Wie man das als Schauspieler zu machen macht.

00:36:13: Bitte auch meine private Adresse hier.

00:36:14: Hier hast du meine private Telefon-Uhr.

00:36:16: war ich sehr stolz drauf!

00:36:16: Ich habe die private Telefone immer von den Reisen gehabt.

00:36:18: Fand ich ganz toll.

00:36:20: Na ja jedenfalls... Ja, ich höre mich völlig um.

00:36:23: wir gucken mal was wir für dich machen können.

00:36:25: Und dann hab' ich in der gleichen nächste Woche aktuelle Photos von mir machen lassen und Lebenslauf vom Pipapo wie man das alles macht Alles hübsch eingetütet und dahin geschickt Und dann erst mal eine Zeit nichts von ihr gehört.

00:36:37: Ich war irgendwann, wie ich erzählt hab in Bonn engagiert und hab dort Theater gespielt.

00:36:43: Irgendwann klingelte das Telefon Inge Meiselba drüben.

00:36:47: Ja Björk, ich hab dir ja versprochen und bin für die Unterlagen alles angekommen.

00:36:51: Ich hab da was für dich!

00:36:54: Und ich hab das mit Herrn Trebe schon alles besprochen.

00:36:57: Ich hab da einen schönen Dreh, du sollst meine Enkel spielen und eine ZDF-Produktion ... Alter Schwede ist läuft!

00:37:04: Meine Karriere

00:37:06: heißt

00:37:07: ... Von wem?

00:37:08: rotlose Kunst?

00:37:09: Das klappt doch super.

00:37:10: Was haben die alle?

00:37:12: Aber es sind nur bei Frauen Meise

00:37:14: hier drin.

00:37:15: Jedenfalls hat die Meise für mich damals alles unheimlich toll vorbereitet.

00:37:21: Sehr süß mir was rausgesucht für mich ein Wort eingelegt und hatte alles fertig organisiert, Drehplan eine ganze Drehwoche in Hamburg und von hin und her.

00:37:30: Und hab einen Flug für dich und so und ich dachte irgendwie das ist wirklich zauberhaft von ihr.

00:37:34: So dann kam der schwere Gang zu meinem Intendantenen Ball.

00:37:39: Ich sagte ja also lieber und ich muss und ich weiß ich bin hier unter Vertrag aber ich habe einen Dreh mit Frau Meisel und ich musste irgendwie da nach Hamburg und ich musst drehen und lassen sie mich gehen.

00:37:50: naja Ja, wie es halt einfach so ist.

00:37:53: Ich habe einen Vertrag unterschrieben und als Schauspieler unter Vertrag bist du natürlich Eigentum des

00:37:57: Inzendanten.".

00:37:59: Und der sagt ihm mittlerweile, Björk!

00:38:02: Du hast unterschriegen?

00:38:03: Du spielst ja Theater, du fährst

00:38:04: nicht!".

00:38:06: Und da hatte ich natürlich die Entscheidung zu treffen.

00:38:08: was mache ich?

00:38:09: haue ich einfach ab?

00:38:10: gehört sich nicht in auch Sonnenblümstich lassen konventionale Strafe angedroht?

00:38:15: Oder mache ich das und hau einfach ab.

00:38:17: Und denke und hoffe, dass es vielleicht irgendwie ein kleiner Baustein in Richtung Karriere wird?

00:38:25: Ja und diese schwierige Entscheidung muss sich dann natürlich fehlen.

00:38:27: Und anständig wie ich bin habe ich gesagt, nee, ich traue mich das nicht abzuhauen.

00:38:31: Würdest

00:38:32: du heute anders entscheiden?

00:38:34: Oh nein!

00:38:34: Ich bin eigentlich gerne anständlich also... eben Frau Meisel anrufen müssen und ihr gesagt, mein Intendant lässt mich nicht gehen.

00:38:43: Es tut mir leid.

00:38:43: Ich kann dich nachher

00:38:44: bekommen.".

00:38:46: Und ich hab nie wieder was von mir gehört weil sie natürlich... Die ist doch klar!

00:38:49: Die hat sich den Arsch aufgerissen, weißt

00:38:51: du?

00:38:51: Aber du hattest die Ihren Nürnbarer.

00:38:52: Jaa!

00:38:53: Das gesagt Ingelf.

00:38:54: Und ich fand das

00:38:55: überhaupt in der Sicht die ganze... Also ich fahrt das toll von ihr.

00:38:59: Das ist meine Anekdote für Ingem Meisel.

00:39:01: Ja, das war drückgeschirm.

00:39:03: Alles Gute.

00:39:04: Es ist dieses

00:39:10: Was war in den ersten Jahren im Bootshaus deine allergrößte Herausforderung?

00:39:14: Also ich kann mir vorstellen, schlaflose Nacht.

00:39:16: Okay mit der einzwanzigchen Riesenhaufen Schulden.

00:39:19: Das stimmt!

00:39:20: Kann man da schlafen?

00:39:22: Ja ich habe irgendwie so eine Naivität in mir die... Also darüber hinweg geholfen hat, dass ich das nie so als riesengroße Last oder so empfunden habe.

00:39:32: Natürlich bin ich mit Finanz immer sehr vorsichtig und wusste irgendwie um das Grenze aber ich hab mich damit nicht wuschig gemacht.

00:39:42: Ich war glaube ich ganz froh über das Image, was wir uns erarbeitet haben mit den tollen Holzboten.

00:39:47: Ich habe gemerkt dass die Stimmung im Haus gut war und ich war da wirklich immer zuversichtlich.

00:39:54: Ich hab mir eher Sorgen gemacht ja dass man natürlich auch aufpassen muss mit so einem Holzhaus, dass man sich halt eben keine Feinde macht also... Nicht nur Betriebsintern, sondern halt natürlich auch nach außen immer ein harmloses, sauberes, gutes Image irgendwie zu pflegen.

00:40:15: Musste

00:40:15: ich da jetzt tiefer nachbohren?

00:40:18: Als Holzhäusbesitzer musst du immer so ein bisschen Prüfpandas

00:40:21: machen

00:40:21: und das finde ich eben mit den falschen Leuten irgendwie.

00:40:25: Aber hat

00:40:26: es dir mal da irgendwie... Gott sei Dank!

00:40:28: Gut hast du mir mal erzählt was man im Urlaub, ne?

00:40:31: Ja, also

00:40:33: tatsächlich... Wobei man sich ja fragt wo wir dann auch noch Urlaub bei so einem...

00:40:37: So wie sie arbeiten möchte ich einfach gerne im Urlaub.

00:40:39: Ja, genau!

00:40:40: Die Tür

00:40:40: ist einer der schlimmsten Sprüche, die ich überhaupt irgendwie das kannte.

00:40:45: Ich weiß wo du drauf hinaus willst... Das Bootshaus Barmer erleben natürlich von den Menschen so.

00:40:50: wir haben das große große Glück dass wir von der Sozialstruktur und so weiter dann ein tolles Publikum haben von bis es sind alle unter einem Dach und das ist einfach zauberhaft so dass alle dort eben an diesem schönen Ort vereint sind vollkommen wurscht was hier letztendlich beruflich machen oder Wir auch immer, welcher Titel unten und der.

00:41:08: Und unter anderem hatte ich das große, große Glück und Vergnügen, dass wir viele Jahre einen hausinternen Aufpasser hatten.

00:41:17: Man kennt ihn vielleicht hier im Stadtteil noch?

00:41:19: Der hieß Tully.

00:41:19: Kennt ihr jemand?

00:41:22: Tully?

00:41:23: Natürlich!

00:41:25: So also Tully war es im Tal in Eppendorf groß geworden mit Uwe Seeler zusammen und so haben sie zusammen Fußball gespielt.

00:41:32: Und Tully War ein Herz von einer Seele... So eine Kiezgröße, also ein Tier von einem Mensch mit riesigen Händen und so weiter.

00:41:42: Und der war bei uns damals ehrenamtlicher Aufpasser, Frührenner von der Telekom ... Telekom?

00:41:48: Weißt du, genau!

00:41:51: Der hatte halt sein Boot und hat als Rentner dann bei uns rumgewaschen und auf uns aufgepasst.

00:41:57: So.

00:41:57: Und eines Tages, bevor wir die Hunde hatten und das Café gaben ist bei uns unerfreulicherweise oben in der Privaten wurde mal eingebrochen worden.

00:42:06: Das war wirklich blöd, doofes Gefühl.

00:42:09: bis heute kontrolliere ich sehr gerne Türklinken.

00:42:12: so geht auch ein wenig mehr so richtig raus.

00:42:14: So, und nach diesem Einbruch irgendwann später fuhren wir also nach Frankreich in den Urlaub.

00:42:21: Und ich hatte natürlich ein bisschen mulmiges Gefühl das Haus alleine zu lassen um Pipa Pro usw.

00:42:26: Unserem Aufpass hat.

00:42:27: Tully sagt dich damals so beim Davon fahren wie man das halt einfach so macht passt gut auf unser Häuschen auf.

00:42:35: So und Tully hat das wörtlich genommen Geht also nach Hause im Tale, holt seine Hängematte.

00:42:40: Spannt die Hengenmatte bei uns und am Balkon.

00:42:43: Und schläft original eine Woche lang während meines Urlauts ... So dann kommen wir wieder nach einer Woche.

00:42:49: Ich hab hier schön aufgepasst!

00:42:51: Ich habe mir der Hängenmann hier schön geschlubnet.

00:42:53: So war's.

00:42:55: Auf unserer Heise nachher.

00:43:04: Was macht dich am Bootshaus besonders stolz?

00:43:10: Was deine eigenen Leistungen angeht natürlich zu heilen.

00:43:14: und was die Menschen angeht?

00:43:16: Also diese besonders reizvolle Mischung der Menschen ist das, was mir wirklich selber auch wahnsinnig viel Spaß macht.

00:43:26: Diese Sozialstruktur alle sind da und vollkommen wurscht, was sie beruflich machen oder welches Alter, welches Geschlecht und welche Religion.

00:43:33: Alle sind halt an diesem schönen Ort vereint und sind auch allen natürlich per Du heißt also wir sind in der emotionalen Freizeitgestaltung.

00:43:42: und dass das so funktioniert, dass miteinander am Stieg, dass die Atmosphäre wirklich so lässig klappt Das finde ich schon besonders schön.

00:43:52: und das ist letztendlich auch so, dass Alleinstellungsmerkmal sowas hat kein anderes Bootshaus.

00:43:57: Und das find ich schon schön, dass das bei uns einfach so klappt.

00:44:00: die Leute kommen irgendwie runter und fühlen sich da geborgen und wohl aufgehoben und sagen alle irgendwie, das ist hier eine tolle Atmosphäre.

00:44:07: Und es geht eben nur mit den Menschen und die Mensch macht die Atmosphere und da freue ich mich schon sehr drüber, dass es so wird, was klappt?

00:44:15: Also angenommen, du würdest jetzt deinen dreinzwanzigjährigen Ich begegnen kurz vor Unterschreibung des Kreditvertrags.

00:44:23: Ja was würdest du deinen dreinszwanzigerigen Ich mit auf den Weg gehen geben?

00:44:28: Also ich bin großer Freundesbewahrens!

00:44:32: Und diese Balance hinzufügen zwischen Tradition, Erhaltung und Bewahren.

00:44:36: Trotzdem natürlich mit der Zeit zu gehen diesen Spagat irgendwie hinzukriegen das versuche ich und das würde ich der nächsten Generation jetzt endlich genauso raten.

00:44:46: ihr müsst technisch natürlich irgendwie auf der Höhe bleiben.

00:44:49: wir haben letztes Jahr angefangen ein bisschen mit Instagram zu arbeiten um auch die nächsten Generation natürlich irgendwie Aufmerksam zu machen dass man bei uns am Steyker Florian chillen kann und das ist einfach schön es irgendwie am Steg eine gute Zeit zu verleben und so weiter.

00:45:04: Also rechtzeitig auch die junge Generation, jüngere Leute anzusprechen und trotzdem diese Traditionen zu bewahren und diese Balance hinzukriegen.

00:45:14: Es gibt Leute, die bei uns seit fünfzig, sechszig, siebzig, achtzig Jahren ihr Boot haben und jedes Mal wenn Sie nach unten an den Steg kommen sagen Sie Lustig ist ja wie immer Aber das hinzukriegen, dass es wirklich so sich anfühlt wie immer und trotzdem natürlich alle Neuerungen im Hintergrund ablaufen.

00:45:31: Das ist so ein bisschen die Kunst an der Geschichte.

00:45:33: Wie alt ist denn der älteste Einsteller bei euch?

00:45:39: Ligeplatzinhaber?

00:45:40: Liegeplatzinhabe, ich sag mal ein langes Wort.

00:45:42: Ja oder?

00:45:43: Liebbarie.

00:45:44: Sagen wir einfach

00:45:45: Patler.

00:45:47: Ja, also wir haben wirklich ja alle Generationen bei uns.

00:45:50: Das finde ich auch sehr schön wie viele junge Leute und viele junge Familien.

00:45:53: aber in der Tat gibt es Leute wie zum Beispiel Herr K. aus der Erika Straße.

00:46:00: Der hat sich nineteenhundertundzwanzig einen kleinen Luxus gönnen wollen und ist zum besten Bootbauer Hamburgs gegangen.

00:46:11: Herr Krös war dafür bekannt, dass er wunderschöne Mahagonieboote gebaut hat.

00:46:16: Die eine tolle Laufeigenschaft haben, die nicht schwer sind und ästhetisch aussehen usw.. Heißt also wenn man ein Boot bei Herrn Krös damals gekauft hat, war das damals so als wenn wir uns heute irgendwie ein schönes Carp-Gioli oder sowas hatten?

00:46:28: So dieser Herr Karp und auch der Erika Straße hatte also in den letzten Jahren einen Mahagodikaner und Auftrag gegeben.

00:46:36: Und dieses Boot war in den letzten sechsundzwanzig fertiggestellt.

00:46:40: Und nun ist das Bootshaus Barmeyer fertiggestellt worden und der Herr kam also mit seinem Niegelnagel neuen Kanu ins Nieglenagel neue Bootshauss Barmeier, und dieses Boot liegt im Familienbesitz ein dritter Generation auf dem gleichen Platz... Nein!

00:46:58: ...mit dem gleichen Schlüssel, mit dem gleichen Zubereit.

00:47:01: Alles ordentlich!

00:47:02: Wow!

00:47:03: Stimmt wirklich toll!

00:47:09: Also, Biständigkeit ist schon irgendwie was Schönes.

00:47:12: Toll!

00:47:15: Übrigens diese Atmosphäre wenn wir schon da jetzt...

00:47:20: Wir

00:47:20: sind einfach so sehr wichtig weil wenn du fragst worauf ich stolz bin und so weiter dann ist das in der Tat wirklich die selessige Atmosfiere Mozarts Barbeyer Und dieses Miteinander, was ich dort halt eben am Steg versuche.

00:47:33: Das ist auch so ein bisschen das, was Ich mir hell und wieder auch ein bisschen mehr hier für unseren Stadtteil wünsche.

00:47:38: Du weißt du?

00:47:39: Dass wir so schön wie wir es halt letztendlich hier alle miteinander haben.

00:47:43: Aber das Ganze funktioniert ja letztendig wirklich nur wenn wir miteinander bleiben!

00:47:50: und im Gespräch bleiben.

00:47:51: Und uns vielleicht hin- und wieder dann doch daran erinnern, dass man sich in die Augen schaust, wenn man mal irgendwie durch die Straßen geht oder durch den Parks oder die Tür auffällt und aufeinander zugeht und ein Klönchnerk hält

00:48:04: usw.,

00:48:05: das ist es doch letztendlich was es hier liebens- und lebenswert macht.

00:48:09: Das sollten wir uns auf alle Fälle erhalten!

00:48:12: Genau dafür

00:48:12: haben sie diese Ahnung.

00:48:19: Und für mich ist Eppendorf hier so die Ecke, wenn ich also mit meinen geliebten Töchtern mal kurz eben zu DM rübergehe was irgendwie ein Fußweg von vier Minuten ist.

00:48:28: Es dauert dann anderthalb Stunden weil du achtzehn Leute triffst mit denen und dich viermal irgendwie festschnackt.

00:48:34: das ist doch irgendwie eppendorff.

00:48:36: so weißt Du oder lass ich genauso sehe wann Herr Mierendorf seine Walking Runden macht?

00:48:40: Oder Wann Frau Arendts mit dem Hund gehen oder sonst... Das ist es doch letztendlich das was es irgendwie ausmacht dass wir hier so'n bisschen zusammenhalten dass wir hoffentlich achtsam so ein bisschen miteinander sind und das wir auch miteinander hier irgendwie wirklich uns in die Augen schauen.

00:48:56: Und daran arbeiten, dass wir zusammenhalten.

00:48:59: Ich finde das ganz wichtig.

00:49:00: Ja absolut kann ich nur unterschreiben.

00:49:11: Also du bist wirklich so eine Anlaufstelle im Gegensatz zu früher wo ich einen Bogen ums Bootshaus gemacht habe.

00:49:17: Guck mal rein, da seh ich was.

00:49:21: Das

00:49:21: runde im Garten irgendwas los oder ich geh mal um die Ecke und also um zu gucken jetzt nicht wie dir zu pink hat.

00:49:29: das meine ich jetzt nicht.

00:49:31: Aber nee du hast da wirklich ich finde leistest einen großartigen Teil für eppendorf Für die community hier.

00:49:37: Du hast ja auch jahrelang das plan schiebetreut

00:49:40: Naja nicht allein

00:49:41: nicht in der jagung aber dann habe ich als kind schon reingepinkelt

00:49:44: Ja Was habe ich befürchtet?

00:49:48: Also in der Tat, das war auch einfach eine große Zufallsgeschichte.

00:49:52: Das war Sabine.

00:49:54: Wann war es Ende der Neunziger?

00:49:57: Siebenundneunzig, Achtein neunzehnt oder so was nicht.

00:49:59: So da gab's irgendwie eine Situation.

00:50:01: Da war ich drüben am Steg und es war Frühlinge und es waren kein Wasser an den Plantschbecken.

00:50:08: Und ich wurde gefragt, was da los ist.

00:50:10: Warum und wieso?

00:50:11: Und so war da keine Ahnung.

00:50:12: Dann habe ich beim Garnbauer angerufen und gesagt Leute es ist kein Wasser am Plantspecken!

00:50:15: Was ist denn los?

00:50:16: Oh Herr Torke wir haben keinen Personal mehr und wir wissen gar nicht wie wer das noch irgendwie hinkriegen soll und das wird wohl nichts mehr und eventuell müssen wir das sogar zuschütteln.

00:50:26: Ich sag Leute

00:50:26: wat?!

00:50:27: Das ist eine alte historische Anlage, das könnt ihr doch nicht zustimmen.

00:50:30: Es kommt überhaupt nicht in Frage!

00:50:32: Ich bin vierte Generation, Eppendorf heißt also mein Papa hat da schon drin gebadet und meine Kinder sollen ja auch eines Tages drinnen baden.

00:50:38: Also zuschütten kommt überhaupt gar nicht infrage Und ich habe so das Image dass ich immer sehr im Hier-und Jetzt Bin und ich hab dann sofort irgendwie zu dieser Dame am Telefon Gartenbaum gesagt wie sie was da mache ich das halt eben?

00:50:51: Ich übernehme das ehrenamtlich

00:50:56: Ja,

00:50:56: und vor allem die ganze Konsequenz.

00:50:57: Es war ja kein PR-Gag oder so.

00:50:59: Ich wollte einfach das erhalten.

00:51:02: Das war eine Idee!

00:51:03: Und dann hatte ich das große Glück dass sich Nachbarn Sabine Gell mit dazugewinnen konnte.

00:51:09: heißt also Sabinemauer und ich haben das damals ihren Amt nicht gemeinsam gewuppt Und wir haben uns morgens dann halt abgesprochen, wer wann wie dran ist.

00:51:18: und mal war Sabine morgens um acht irgendwie und beim Planschbergen hat sie aber gemacht.

00:51:22: Und am nächsten Tag war ich dran.

00:51:23: heißt also Wir haben das jahrelang ehrenamtlich gemeinsam übernommen.

00:51:28: Ich glaube bis sieben, acht Jahre oder sowas haben es gelabt?

00:51:30: So Und das Platt, Herr Wierendorf!

00:51:40: Wir haben schon übersetzt.

00:51:41: Was

00:51:41: dazu sagt?

00:51:42: Jetzt müssen wir

00:51:42: mal von vorne anfangen.

00:51:44: Für die Leute, die nicht vor Ort sind, mein Vater kommt gerade rein, um denen es hier die ganze Zeit eigentlich ging...

00:51:51: Ich hab sie schon alles.

00:51:52: Ich hab mich vielleicht lang geohnt und sie machen ja heute.

00:52:05: Hat er in die Fahne dabei?

00:52:08: Ich glaube, die liegt im Keller Aber vielleicht geben wir dem Mann was zu trinken, dann hat er eine Fahne.

00:52:14: Oh, der war schlecht!

00:52:15: Entschuldigung... Vielleicht hat er mal das Planspeck auch noch gemacht?

00:52:19: Also

00:52:21: in der Tat ... Wir haben das ehrenamtlich jahrelang gemacht und es hat uns wirklich ja auch Freude gemacht, das zu erhalten auf alle Fälle Und es hatte für mich natürlich Konsequenz die nicht beabsichtigt waren.

00:52:33: Klar kannten uns auf einmal alle Leute hier aus dem Park.

00:52:37: Wir waren auf einmal die Plansspeckenengel und fahren auf einmal an der Zeitung eine Anstecknadel vom Epnoffer-Bürgerverein.

00:52:44: Du

00:52:45: bist Ehrenmittel?

00:52:46: Ja, ich bin der jüngste Erepreisträger Epnoffs.

00:52:49: Immer noch?

00:52:49: Ich

00:52:49: hab die Ansteckenadeteche!

00:52:52: Wenn du möchtest, mach' ich's dir nicht mehr aus.

00:52:53: Die Goldanstände.

00:52:59: Das hat in der Tat Spaß gemacht.

00:53:00: Auch wenn es viel Arbeit war, muss man auch wirklich dazusaunen.

00:53:03: Schon Arbeitsintensiv, Zeitintensif... Aber das hatte natürlich auch eben mit dazu beigetragen ... dass das aufs Image des Bootshauses sich natürlich ausgewirkt hat.

00:53:16: Wir sind natürlich an Bekanntheit und einfach ein wahnsinnig positives Image uns nach und nach mit solchen Sachen aufgebaut haben bei Behörden oder Nachbarn.

00:53:24: Oder alle wussten das, dass wir da irgendwie die Planschbecken eng sind und das war für uns natürlich sehr schön diesen Stempel auf der Stirnz haben genauso wie später die Dreherei als dann irgendwie die ganzen Drehformate bei uns am Botshaus losgingen.

00:53:38: Das waren auch einfach sehr Imagefördern.

00:53:41: Viele Jahre sind ja bei uns die Pfefferköder gedreht worden Und bis heute ist das für uns sehr schön, wenn wir unten am Stieg sind und man ständig Kinder oben auf der Brücke hört.

00:53:51: Guck mal, Papa hier ist das Pfefferkörner Haus!

00:53:53: Das ist natürlich süß, ne?

00:53:54: Das ist einfach ein sehr schönes Image irgendwie... Wenn Kinder das toll finden hast du dann auch wiederum die nächste Generation angesprochen.

00:54:01: Also das war nicht bei Absicht, aber sowas ist schon schön.

00:54:05: Aber denkst du schon daran wie es weitergeht?

00:54:06: mein nächster Generation sitzt ja irgendwie zwei Meter weiter.

00:54:09: hat sich da schon irgendwie Interesse angekündigt oder so was?

00:54:14: Die gucken ja gerade, ihr rätiert das Bass nicht.

00:54:16: Also klar bin ich stolz wie Boller auf die Töchter ist da.

00:54:19: ganz klar sind wir auch zauberhafte Mädchen.

00:54:21: und in der Tat es ist so im Bar Meyersgarten Café arbeitet unsere ältere Tochter dann zwischen und schubst also die Cafés durch die Menge und macht das hervorragend und alles andere wird sich dann halt irgendwann...also sie können müssen nicht!

00:54:36: Also wir lassen uns mal überraschen.

00:54:44: Ich weiß nicht, ob du darüber sprechen möchtest.

00:54:46: Möchtest du?

00:54:46: Sollen wir?

00:54:48: Wir

00:54:49: haben noch einige Fragen an dich.

00:54:51: Ich frag erst die anderen.

00:54:53: Okay, wir machen ein kleines Spiel!

00:54:57: Du warst ja gut mit Jan Fedder und ich habe hier ein paar Zitate und das Spiel heißt hat Jan es gesagt... Und du musst raten und ihr alle, ihr könnt auch mit raten ob Jan dieses Zitat wirklich von sich gegeben hat oder nicht.

00:55:14: Was ich alles

00:55:15: erlebt

00:55:16: habe was ich getrunken habe die Elbe ist ein Dreck dagegen

00:55:22: glaube ich hatte

00:55:23: gesagt

00:55:24: ja

00:55:24: hatte auch richtig.

00:55:26: Ich hab vieles gesehen vieles gehört und noch mehr vergessen.

00:55:29: aber eins weiß ich langweilig war mein Leben.

00:55:32: nie

00:55:33: traue ich ihm auch zu

00:55:34: habe ich gesagt Wir Hamburger haben einen trockenen Humor und eine feuchte Kehle.

00:55:40: Glaub ich ihm sofort?

00:55:42: Hat er gesagt!

00:55:43: Hamburger sind keine Schweiger, wir überlegen nur kurz ob es sich lohnt etwas zu sagen.

00:55:49: Glaube ich nicht dass von Jan ist.

00:55:50: Naja hab' ich gesagt.

00:55:53: Der Hamburger isst nicht röge unverschlossen wie viele denken.

00:55:59: Ähhh...es ist nicht von Jan.

00:56:02: Doch,

00:56:02: es ist von dich.

00:56:05: Ich sammle Skurrilitäten.

00:56:07: Es ist ja nicht nur die Unterhose von Idi Amin, es ist auch noch die Strumpfhose vom Inge Meisel... ...ich habe ein Stück der Titanic und den Schreibtisch von Hans Albers!

00:56:16: Ja, das stimmt.

00:56:18: Ich hab da übrigens mit Jan wirklich eine verhüllte Geschichte erlebt ... Du

00:56:22: hast ihn gemeißen mit der Unterhose?

00:56:24: Pass auf!

00:56:25: Das erzähl ich noch ganz kurz.

00:56:26: Unsere Schauspiellehrerin ist irgendwann verschorben Maler Töpfner und ich rief Jan an und sagte, wir können eine Haushaltsauflösung machen von unserer ehemaligen Schauspielenfreund.

00:56:38: Und er wusste, dass sich kommt vorbei.

00:56:40: Also VW-Bus sofort gemietet und so war es für Jan das größte.

00:56:46: Also ich hab uns Zugang verschafft zu der Wohnung von Frau Höpfner, als sie verstorben ist.

00:56:52: Und wir durften dann da rein und durfte uns halt eben Sachen aussuchen oder was so.

00:56:57: Für Jan war das ganz toll!

00:56:59: Und ich bin da halt durchmarschiert und habe mir vielleicht, glaube ich, eine Schallplatte von Alexandra oder so mitgenommen.

00:57:04: Sie war die Entdeckerin von Alexandra der große Sängerin.

00:57:08: Können die noch?

00:57:08: Oh, nicht

00:57:09: singen, wir

00:57:09: dürfen

00:57:10: nicht singe!

00:57:13: Genau, also die alles.

00:57:14: So für Jan war das natürlich das größte da irgendwie Antiquitäten und alles Mögliche zu entdecken.

00:57:19: Unter anderem hat Jan eine Deckenlampe dort entdeckt in der Wohnung und wollte sie unbedingt haben.

00:57:28: Kein Werkzeug, kein Nix

00:57:29: usw.,

00:57:30: keine Leiter.

00:57:31: Er klettert da auf dem wackeligen Stuhl und will dann wir zu zweit in der Wohnung sich diese Decke-Nampe machen ... Ich bin fast gestorben, weil ich dachte, was soll ich jetzt machen?

00:57:48: Der war wackelig auf dem Beet!

00:57:51: Was mach' ich

00:57:52: jetzt?!

00:57:54: Wirklich, das war furchtbar.

00:57:56: Und dann hab ich dann irgendwie ... Ich hab ein Krimi schon alles hin und setze jetzt noch.

00:58:01: Was mach' ich jetzt?

00:58:02: Hättest doch diesen Film mal gemacht, der Mann im Strom!

00:58:07: Das war auch hier von ... Oh

00:58:10: mann... Ich darf dir aber auch wirklich nix sagen!

00:58:13: Entschuldigt?

00:58:13: Ja, okay.

00:58:14: Also genau so ist es wahrscheinlich.

00:58:15: Also jedenfalls Jan Vetter hat einen furchtbaren Stromschlag bekommen und das ist mir fast aus der Largik gekickt und es ist aber ganz gut.

00:58:21: Ja also VW-Bus vollgeladen und der halbe Hausstand wurde dann natürlich von Frau Höpfner auch noch zu seinen sieben Millionen anderen Skobilitäten irgendwie dazu gesammelt.

00:58:31: Ich darf jetzt auf dieses Self Storage erfunden.

00:58:34: Ja ich durfte mal bei Jan beim Umzug helfen Und das ist schon erstaunlich, wenn du die eine oder andere Garage quer den Stadtgebiet aufmachst wie du eine Garage füllen kannst.

00:58:49: Also nicht so irgendwie Auto links und rechts und ein paar Zentimeter.

00:58:53: also es war wirklich es war Bums voll, also wirklich rappelvoll mit unglaublichsten Geschichten.

00:58:59: Und dann kam der auch so auf die ... Birg, es gab mal irgendwie eine so ein Foto da war ich irgendwie noch ganz jung und irgendwie mein Bewerbungsfoto damals, siebziger Jahre.

00:59:08: schaust du das mal raus?

00:59:10: Was soll ich denn hiermit?

00:59:11: Da hab' ich dann nochmal gemacht für ihn!

00:59:13: Und gefunden.

00:59:13: Und gefunden, ja.

00:59:15: Okay, ich habe mal mehr.

00:59:18: Passt jetzt eigentlich zum Thema Ordnung ist etwas für Leute, die nichts besseres zu tun haben.

00:59:22: Ich habe liebe Geschichten

00:59:24: Ich bin Ordnungsliebend.

00:59:26: Nein, nein, nein!

00:59:27: Ordnung ist etwas für Leute die nichts Besseres zu tun haben.

00:59:31: ich habe lieber Geschichten.

00:59:35: hat Jan das gesagt?

00:59:39: Nee, hab' ich gesagt.

00:59:42: Wenn man jeden Tag ernst nimmt hält man das Leben nicht aus.

00:59:44: ich lach lieber.

00:59:46: Glaube ich durch.

00:59:46: Ne,

00:59:47: hab', ich gesagt... Ich sündige nie, wenn dann jeden tag weil ich zu viel trinke und rauche aber ansonsten gebe ich mir sehr viel Mühe dieses Leben ehrlich zu leben.

00:59:57: Hat er gesagt ganz bestimmt.

00:59:58: Hat der gesagt Man sagt ja, ich hätte einen Hang zum Übermaß.

01:00:02: Ich nenne das Lebenshunger?

01:00:03: Ja!

01:00:04: Ich kann nicht wenig, heißt es auch.

01:00:05: Nö, das habe ich gesagt.

01:00:06: Wirklich?!

01:00:08: Anständig sein ist wichtig aber manchmal ist es ehrlicher unvernünftig zu sein.

01:00:12: Solange das Leben Spaß macht, kann man das auch weiter gerne machen.

01:00:18: Ich glaube, dass ist von Herrn Bier und Dorf...

01:00:21: Ich hatte mir keine Markierung gemacht, ich weiß es.

01:00:28: Ich glaube, das ist von mir.

01:00:32: Ich muss drehen!

01:00:33: Ich bin süchtig.

01:00:34: Das ist das alte Zirkuspferd in mir?

01:00:36: Ja

01:00:36: ja, den sprung ich gerne nicht.

01:00:37: Okay okay, ich höre es schon an.

01:00:39: Geht zu Ende mit...ich kann zwar nicht mehr so hoch springen aber Kreise laufen, das geht noch.

01:00:43: Ist von ihr.

01:00:44: Ja und ziemlich spät.

01:00:46: Solange das Leben Spaß macht, kann man das auch weiter gerne machen.

01:00:49: Nee, da hatten wir schon... Ach so?

01:00:51: Das ist... Ach darum!

01:00:53: Jetzt verstehe ich.

01:00:54: Das ist hier falsch formatiert.

01:00:55: Das waren zwei Zitate in einem.

01:00:57: Wie sagst du

01:00:57: eigentlich ein Zettel und ich nicht?

01:00:59: Weil es eigentlich mal so gedacht war dass ich das Gespräch führe.

01:01:13: Okay mein Lieber, kommen wir zur letzten Geschichte die wir eben angedießt haben.

01:01:18: Bist du bereit darüber zu reden?

01:01:21: Ja, also es gibt in der Tat

01:01:24: eine Anekdote aus deiner Jugend.

01:01:26: Also es ist wirklich eine verrückte Geschichte und es wohnt mich weil ich bis heute einfach nur wissen will stimmt es oder stimmt das nicht?

01:01:35: So und... Es ist so skurril, eigentlich ist es voll konwurscht aber ich möchte es einfach nur gerne wissen.

01:01:41: Vielleicht finden wir's auch nicht.

01:01:42: Und deswegen

01:01:43: nutze ich jetzt diese mini kleine Plattform.

01:01:45: vielleicht haben wir ja sogar Glück und können uns damit irgendwie auflösen und...

01:01:49: Dein Lebensgeheimnis jetzt lösen!

01:01:51: Also, bist du Staatler?

01:01:54: Ich bin Staatler.

01:01:57: Die Geschichte geht so... ich war mal fast mit der Tochter von John Lennett zusammen und das Verrückte an der Geschichte ist die ganze Welt weiß gar nicht dass es diese Tochter gibt und er dachte irgendwie komisch warum weiß ich es?

01:02:17: Aber so, weißt du?

01:02:19: Also es ist wirklich eine ganz skurrile Geschichte.

01:02:22: Als ich jung und knackig war, da war ich in meiner wilden Hippie-Phase...

01:02:26: Vorletzte Woche!

01:02:27: Vorvorletzte!

01:02:28: Da war ich siebzehn oder so.

01:02:30: Da waren wir also draußen alle in Riesengarten im Landkreis Harburg und das war mein Zuhause damals.

01:02:36: Und wir waren da halt so ne Hippieklicke und saßen abends halt am Feuer.

01:02:40: Lagerfeuer mit unseren Kitarren und Bipapur.

01:02:43: Also sehr, sehr schöne Zeit!

01:02:44: Jugendzeit ich habe das geliebt, lange Haare und alles was dazugehört um Bipapo und bietet es und hin und her so... Und einer sagt ja dann eines Tages Ja, ich hab die Tochter von John Lennon kennengelernt und also ja natürlich klar.

01:02:58: Die kommt demnächst hiermit zum Lager feuen.

01:03:01: Natürlich ganz klar logisch.

01:03:03: So.

01:03:04: in der Tat war's dann so dass Charlie angekündigt war.

01:03:08: An einem Abend einen Lagerfeuer und alle natürlich ein bisschen aufgeregt, so von wegen.

01:03:14: Stimmt das?

01:03:14: Stimmt es nicht!

01:03:15: Und was ist das für eine und warum und wieso?

01:03:18: Also wurde also groß angekünstigt.

01:03:19: Charlie kommt zum LagerFeuer und soll angeblich die Tochter von John Lennon sein.

01:03:25: Ich habe mir das erst mal ganz in Ruhe mit ein bisschen Distanz angeschaut und angekundigt und war da also ein bisschen skeptisch.

01:03:32: So dann kam also eine junge Dame Vielleicht so fünf, sechs Jahre älter als ich.

01:03:38: Und sehr charmant!

01:03:41: Nicht so mein Typ... Aber sehr nett und wir mochten nur uns von Anfang an.

01:03:49: Also waren uns sympathisch und dann gab es einen schönen Abend mit Gitarren- und Lagerfeuerung Pippa Pro.

01:03:54: Wir haben uns da ein bisschen kennengelernt und mochten ihr uns.

01:03:59: Irgendwann sagte sie ja, ich lade dich mal zu mir nach Hause ein.

01:04:02: Ich wollte auch die Uhr jetzt wissen, aber so langsam spannend.

01:04:06: Da war ich bei dir zu Hause und dann hat sie bei einem Felsenfest der Meinung, dass sie die leibliche Tochter von John Lennon ist.

01:04:14: Und da war ich beim Zuhause.

01:04:15: Dann hatte die wirklich alle mögliche Getöntsachen an Briefen und Kleidung und Fotos ohne Ende usw.

01:04:24: Man darf nicht vergessen wir reden von Ende der achtziger Jahre.

01:04:29: Also es war vor KI und Photoshop usw.

01:04:33: Und dann hab ich mir schon überlegt, wie kann das sein?

01:04:37: Das

01:04:37: stimmt!

01:04:38: Das stimmt, dass die die Tochter ist.

01:04:40: Sie sitzt doch nicht hier mit der Nage schere und bastelt Fotos zusammen um den Birk zu verarschen.

01:04:47: Ich mach Quatsch oder so... Für mich saß ein deutliches Ort, dass das stimmen muss.

01:04:51: Da waren Fotos irgendwie wo sie später älter war ... Und ich dachte, die Geschichte stimmt wirklich.

01:05:03: Wir haben uns dann irgendwann aus den Augen verloren.

01:05:08: Die war sogar noch mal mit hier im Bootshaus Barmoyer zu Schauspielschulzeiten und wir haben uns aus dem Augen verloren, lag auch daran, dass ich damals ganz andere Sachen mit Haus aufbaue und einen Bootshauss kauf.

01:05:21: neue Freunde und so weiter.

01:05:22: Wir haben uns dann irgendwie aus dem Auge verloren, bis heute weiß ich ehrlich gesagt nicht ganz genau.

01:05:30: stimmt es oder stimmt das nicht?

01:05:32: Warum weiß die ganze Welt nichts davon?

01:05:35: aber ich warum stand es nie in irgendeiner Zeit und warum ist es kaum zu googeln und so?

01:05:39: und dann habe ich dann irgendwann weil es mich einfach beschäftigt hat also bis heute wie du merkst ein paar Radio Experten angesprochen Leute, ihr kennt euch doch mit Musik und so weiter aus.

01:05:51: Und was haltet ihr von der Geschichte?

01:05:55: Die haben auch so ein bisschen rumgebohrt und versucht

01:05:58: usw.,

01:05:59: aber bis heute weiß es also eigentlich keiner wirklich ganz genau, stimmt die Geschichte oder stimmt sie nicht?

01:06:05: Angeblich ist es so dass Sie Ihren Erbteil dann irgendwie eingeklagt hat und so mit dem dreißigsten Lebensjahr vor Änderung des Dreißigste Lebensjahres ausgezahlt bekommen hat, heißt also sie hat sich mit Oh jucke ohne und so weiter wohl irgendwie alles geeinigt.

01:06:21: Und sie ist auch gut mit der ganzen Familie lebt inzwischen in Liverpool.

01:06:25: müsste dieses Jahr irgendwas um die sechzig werden.

01:06:28: Die Geschichte ist folgende.

01:06:30: Die Biedels waren neunzehntundsechsundsechzig zu Aufnahmen...

01:06:35: In Rosengarten?

01:06:37: Nein!

01:06:40: Als Held gemacht wurde in den Bergen, die Skiaufnahmen und so weiter waren in Österreich.

01:06:44: War das neunzeigundsechzig?

01:06:45: Wann ist Held ausgekommen?

01:06:48: Hier!

01:06:49: Sechsundsechtzig kommt das hin?

01:06:51: So, jetzt haben wir mal ein Neuzeichen.

01:06:52: Sechs und sechzig waren die Beatles also in Österreich zu Skiauffnahmen in Österreich Und die Mutter von Charlie war zu der Zeit auch in Österreich und hat dort also Urlaub gemacht.

01:07:01: Und da muss dieses Kind halt in dieser Zeit entstanden sein Verstehe Und das ist die Geschichte von Charmeleville.

01:07:11: Ja, eine kleine Ski-Geschichte!

01:07:14: Kann

01:07:14: ja mal passieren oder?

01:07:17: Ja, also das ist die Geschichte von Charlie Lennon.

01:07:20: Wie gesagt so hundert Prozent weiß er's bis heute nicht.

01:07:22: ich würde es wirklich gerne wissen.

01:07:24: Also wenn

01:07:24: jemand das da draußen gehört oder

01:07:26: wenn Liverpool heute Abend mithört dann ruft doch mal bitte Björk im Bootshaus an und sagt Bjork war alles mehr Quatsch

01:07:31: oder einfach in die Kommentare irgendwie.

01:07:34: wenn jemand Charlie aus Liverpool kennt um die sechzig müsste sie sein und gut Geld haben.

01:07:39: Also einfach gerne mal melden.

01:07:41: Ja,

01:07:41: ja also wenn du so eine verrückte Geschichte irgendwie erlebst, dann willst du natürlich irgendwann einfach nur wissen stimmt es oder stimmt sich?

01:07:47: und dann ist das ja auch im Ortbild.

01:07:49: Okay?

01:07:50: So.

01:07:50: Das also zu Johnny.

01:07:52: Ja bitte!

01:07:57: Hast du sie jemals geübt?

01:08:02: Ja ich muss jetzt auch passen dass wir nicht irgendwie nächste Woche hier Herrn McHartney auf der S... weißt du nach Herrn McRatney?

01:08:06: Stumm gesagt

01:08:07: hast du irgendwas an G-Material?

01:08:09: McHardney Klage an der Hacke?

01:08:12: Ich glaube ja.

01:08:14: Weißt du, das passiert in dem Alter?

01:08:16: Ja, ich glaube ja!

01:08:23: Also Charlie vielleicht wirst du es dir selbst?

01:08:25: Ich hoffe jedenfalls dass wir dein kleines Trauma irgendwie erklären können... Das war spannend!

01:08:32: Als

01:08:33: Beatles-Fan und so weiter, dann sitzt er da auf einmal und denkt so, ah, er hat jetzt die ganzen Sachen und wir sind natürlich abgegangen.

01:08:39: Das waren erst mal großes Kino.

01:08:42: So.

01:08:43: Tolle Geschichte!

01:08:44: Ja, aber ich bin was noch nicht fertig.

01:08:45: Es ist halt eben leider so... das ist ja vor der Zeit mit Handys und so weiter.

01:08:49: heißt also dass im Nachhinein dann so viel Konstruieren wenn du überhaupt gar nicht einen Anderhaltspunkt hast und keinem Nummer um die Papu es wirklich schwierig dann irgendwie zu.

01:08:57: heute ist natürlich ganz anders.

01:08:59: dann guckst du irgendwie ob du den Kontakt auch irgendwie hast oder uns so weiter.

01:09:02: aber ja das ist mir irgendwie leider führt gegangen.

01:09:04: Aber vielleicht werden wir's ja durch heute Abend endlich jetzt erfahren und wir sind alle Weltgeschichtlich ein bisschen weitergekommen.

01:09:13: Ich drück dir alle Daumen, aber du hast uns auf jeden Fall ganz viele neue Infos gegeben was wir über Appendorf und über das Bootshaus Barmeyer noch nicht wussten.

01:09:22: Vielen lieben Dank dass du mein Gast warst!

01:09:23: Du warst der

01:09:25: arche Typ eines super Gastes!

01:09:39: Ja,

01:09:40: das war die zehnte Ausgabe von Alster Ego quasi unsere Jubiläumsausgabe.

01:09:45: Wenn ihr Fragen oder Kommentare habt, schreibt es uns gerne in die Kommentar-Spalten!

01:09:49: Wenn ihr hier Manzels einmal dabei sein wollt, bucht euch doch bitte vorher einen Platz unter HalloAtManzels.de.

01:09:57: Meine nächsten Gäste werden sein... Ich freue mich, dass Ankündigen zu dürfen.

01:10:01: Monika Fuchs, wer kennt sie nicht?

01:10:06: Und Nikolaos Wendel Er ist der Betreiber der Apotheker am Eppender Vermarktplatz, wo es immer so interessant riecht.

01:10:15: Wenn man da vorbeigeht, warum das so ist?

01:10:16: Das wird uns hoffentlich erzählen!

01:10:18: Also vielen lieben Dank dass ihr zugehört habt.

01:10:21: Vielen dank hier aus dem Manzels an euch mein Liebes Publikum und bis zum nächsten mal euer Teacher.

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