Alster Ego 8 - Kerstin Draeger
Shownotes
"Wir Kinder vom Alstertal", "Tatort", "St. Pauli Landungsbrücken" - wer kennt sie nicht, all diese Perlen der Fernsehgeschichte? Und sie war dabei: Kerstin Draeger, Schauspielerin, Sprecherin und Synchronregisseurin.
Warum wir sie ab sofort immer mit einer bestimmten Schokolade verbinden, warum sie mit Bibo aus der Sesamstraße angeben konnte und ob "Nö!" wirklich ihr Lebensmotto ist, erfahren wir in dieser Folge von "Alster Ego".
Eppendorf ist einer der schönsten Stadtteile Hamburgs - dörflich, liebenswert, klischeebehaftet. Wer sind die Menschen, die hier leben, wohnen und arbeiten?
Darum soll es in meinem Podcast "Alster Ego" gehen.
Warum "Alster Ego"? In Anlehnung an das "Alter Ego" beschreibt "Alster Ego", das Ich, das in starker Verbundenheit zur Alster steht (an dieser Stelle der kurze Hinweis, dass ich mich klar distanziere von falschem Patriotismus oder rechten Gedanken. Ich bin froh und dankbar, in diesen Verhältnissen hier leben zu dürfen und hoffe, dass wir unsere Demokratie noch sehr lange erhalten können).
Ich möchte Politik aber weitestgehend aus meinem Format heraushalten, dafür sind andere Plattformen weitaus besser geeignet. Ich möchte Geschichten erfahren, Leute unterhalten und vielleicht meinen Beitrag zu einer besseren Nachbarschaft leisten, in der man miteinander redet, statt übereinander - an einem Ort der Begegnung. Ich zeichne die Podcasts live im "Manzels" in Hamburg Eppendorf auf (www.manzels.de). Einmal im Monat begrüße ich zwei Gäste vor Publikum, die jeweils einzeln aus ihrem Leben erzählen, daraus entstehen dann zwei Folgen.
Mich bewegen Menschen, Lebenswege, Leidenschaften.
Wenn Sie einen starken Eppendorf-Bezug und etwas Interessantes zu erzählen haben, das in diesen Podcast passen könnte, dann schreiben Sie mich an unter tetje@tetje.com.
Ich freue mich auf Sie - ob im Publikum oder mit am Mikrofon.
Ihr Tetje Mierendorf
Transkript anzeigen
00:00:02: Moin, hier ist Alster Ego, der Podcast aus Äppendorf, für Äppendorf und alle, die gern so tun, als würden sie hier boden.
00:00:18: Ich bin Tee-Chemieren-Dorf, euer Tour-Guide durch Cafés, Butikken, Klönschnack und kuriosene Nachbarschaftsgeschichten.
00:00:27: Hier trifft Latte Art auf Aperol, High Heels auf Gummistiefeln und ihr seid mitten drin.
00:00:34: Also, Kopfhörer rein, Ego raus.
00:00:36: Es ist
00:00:37: Alster Ego Zeit.
00:00:40: Mit einer weiteren fantastischen
00:00:41: Folge von Alster Ego aus dem Manze.
00:00:51: Ich freue mich, dass ihr alle wieder hergekommen seid, den Weg gefunden habt.
00:00:54: Euch erst mal ein frohes neues Jahr.
00:00:58: Danke schön, euch auch.
00:01:00: Ja, mein erster Gast an diesem Abend, also wir werden ja wieder zwei Podcast-Folgen aus dem heutigen Abend machen.
00:01:06: Mein erster Gast ist die Bezaubernde, immer gut gelaunte Kerstin Dräger!
00:01:17: Kerstin, hallo!
00:01:20: Wie lange kennen wir uns jetzt schon?
00:01:24: Also, du hast ja gesagt, du hast noch synchron gesprochen im Haus P in Studio Hamburg.
00:01:29: Richtig, ja.
00:01:30: Haus
00:01:30: P wie Panik.
00:01:32: Das
00:01:32: wurde ja dann abgerissen.
00:01:34: Ich glaube,
00:01:34: wir kennen uns schon, auf jeden Fall, für mind.
00:01:38: zwanzig Jahre.
00:01:38: Oh Gott.
00:01:40: So alt bist du doch, kaum Kerstin.
00:01:47: Du bist ja nicht nur eine ganz liebe Kollegin und tolle Schauspielerin, Synchronregisseurin.
00:01:51: Wir kennen uns eigentlich von der Synchronregie.
00:01:52: Du hast mich irgendwann mal engagiert für ein Projekt.
00:01:56: Ich weiß gar nicht, was unser erstes Projekt war, was wir zusammengemacht haben.
00:01:59: Irgendwas bei DMT.
00:02:00: Das ist ein Studio in Wandsbick.
00:02:02: Echt bei DMT war's?
00:02:03: Gar nicht bei Studio haben
00:02:04: wir's.
00:02:04: Nee, weil da hab ich meine erste Regie gemacht.
00:02:08: Wann ist die Moments, kann das sein?
00:02:09: Nee, das war's schon lange vorher.
00:02:10: irgendein Realfilm.
00:02:13: Ach so?
00:02:14: Ja, weil meistens machen wir ja nur irgendwelche animierten Geschichten, ne?
00:02:17: Das stimmt.
00:02:18: Aber ich weiß noch, dass du überhaupt keine Lust auf Synchronen hattest.
00:02:23: Das
00:02:23: habe ich gesagt?
00:02:24: Ja!
00:02:26: Also, dass das nicht so dein Metier ist und dass du es eigentlich alles blöd findest.
00:02:29: Und findest du, dass Synchronen nicht mein Ding ist?
00:02:31: Jetzt mal hier direkt vor.
00:02:34: Nein, ich finde, du hast dich echt herausgemacht, du.
00:02:39: Dankeschön.
00:02:41: Das ist wahrscheinlich nach dreißig Jahren das Beste, was ich als Kompliment noch kriegen kann.
00:02:47: Kerstin, du, wir merkst du, du bist so eine herzliche, offene Person.
00:02:51: Du warst ja auch lange Jahre unsere Nachbarin.
00:02:52: Du hast ja zufälligerweise direkt im Haus nebenan gewohnt.
00:02:55: Und es war immer so tag erhält.
00:02:58: Das kann meine Familie auch bestätigen.
00:03:00: Immer, wenn wir dich auf der Straße gesehen haben, war der Tag gleich fünf, sechs, sieben, tausend Prozent glücklicher Heller.
00:03:08: Du strahlst so eine ... Du strahlst so eine tolle Energie aus und bist immer am Lachen.
00:03:15: Ich hab dich noch nie schlecht gelaunt erlebt.
00:03:17: Wie kann das sein?
00:03:20: Also, es gibt so ein paar Sachen mit F, wo ich sauer bin.
00:03:24: Die fangen mit F an, glaub ich.
00:03:26: Fregen.
00:03:27: Ja, Fregen, Finanzarm.
00:03:28: Ach so.
00:03:30: Und noch irgendwas.
00:03:32: Okay.
00:03:32: Ist mir jetzt anfallen.
00:03:34: Nicht mein Sohn, der heißt Flemming.
00:03:37: Und sitzt hier, das der nicht.
00:03:42: Was war heute dein bester Moment?
00:03:45: Vom Aufstehen vom Moment des Aufstehens bis zum Hier sein.
00:03:48: Heute?
00:03:48: Ja.
00:03:51: Was war der beste Moment?
00:03:52: Eigentlich die... Ich hab heute Regie geführt mit einem ganz süßen Mädchen.
00:03:57: Also das wird ein Kinofilm.
00:04:00: Der Conny heißt der.
00:04:01: Also wir kennen ja manche Conny.
00:04:03: Das Mädchen mit der Schleife im Haar.
00:04:06: Die gibt's ja auch schon hundert Jahre.
00:04:07: Die Pixiebücher.
00:04:09: Und da spreche ich die Mutter und darf jetzt aber für den Kinofilm Regie machen.
00:04:13: Synchronen Regie.
00:04:13: Und da war ein super bezauberndes junges Mädchen da.
00:04:17: Die wird zu zehn, elf gewesen sein und die hat da eine Rolle gesprochen.
00:04:21: Und mit der zu arbeiten, das hat mir richtig Spaß gemacht.
00:04:24: Oh, kommt da eine neue Synchronkarriere auf uns zu?
00:04:26: Wer weiß?
00:04:27: Wer weiß?
00:04:28: Ja, also man muss halt dafür sorgen beim Regie machen, dass das alles ein bisschen locker bleibt, dass die Stimmung gut ist und dass die Leute nicht verkrampfen.
00:04:36: Und ich glaube, das kann ich ganz gut.
00:04:38: Das auf jeden Fall.
00:04:39: Du sagst immer für eine tolle Stimme.
00:04:40: Dass man das nicht alles so ernst nimmt.
00:04:43: Wir werden jetzt auch jetzt kürzlich so eine Serie zusammengemacht.
00:04:46: Da habe ich so einen durchgeknallten König gesprochen, der ständig Leute exekutiert hat.
00:04:51: Es war super lustig mit dir.
00:04:53: Also etwas markabere Serie.
00:04:56: Aber es hat immer irre Spaß gemacht.
00:04:59: Wie würdest du dich ... Fangen wir mal ein bisschen weiter vorne an.
00:05:02: Wie würdest du dich selbst vorstellen?
00:05:05: Ganz ehrlich und spontan, ohne dass du deinen Beruf verraten würdest.
00:05:09: Wie bist du als Persönlichkeit?
00:05:10: Wer ist Kerstin Dreger?
00:05:12: Kerstin Dreger ist ein gute Launebündel geboren in Berlin.
00:05:18: Also halb Berlinerin, halb Hamburgerin.
00:05:24: Wenig.
00:05:25: Wütend werde, dann Berliner ich noch.
00:05:31: Dann habe ich fünf Kinder, also ich bin Mutter von fünf Kindern.
00:05:35: Die aber nicht alle mit F anfangen.
00:05:36: Nein, obwohl Florentine gibt es ja noch und Philipp, aber der fängt mit pH.
00:05:44: Ja, also ich bin Mutter vor allen Dingen mit ganzer Seele und obwohl die sind jetzt alle groß und so, aber ich Ich hab die, glaub ich ... Sie hab sie gerne begleitet beim Großwerden.
00:05:58: Oh.
00:05:59: Vermisst du das Muttersein immer noch ein bisschen?
00:06:01: Also,
00:06:01: ich bin ja ... Man ist ja immer Mutter, irgendwie, ne?
00:06:07: Und ...
00:06:09: Florentine nickt ganz öftig, ja?
00:06:11: Nee,
00:06:11: das ist jetzt normal.
00:06:12: Nein, das ist Florentine für heute Abend, weil sie mit ... Okay, normal.
00:06:15: Entschuldigung.
00:06:16: Hättest du es klappen
00:06:19: können?
00:06:19: Ja, nee, ich bin ... Ja, wie soll ich sagen?
00:06:25: Also, was hat, wie war die Frage?
00:06:28: Wie du dich selbst beschreiben würdest oder vorstellen würdest, wer ist Kerstin?
00:06:31: Ja, das habe ich ja schon alles gemacht, aber dann kam noch eine andere Frage.
00:06:34: Dass du
00:06:34: das Mutter sein, ob du das vermisst.
00:06:35: Genau,
00:06:35: das war die Frage.
00:06:36: Ich
00:06:36: wusste
00:06:37: es.
00:06:37: Nein, ich bin ja immer noch Mutter irgendwie.
00:06:40: Gestern oder vorgestern ging das Auto von Norma kaputt.
00:06:43: Wer wird angerufen?
00:06:45: Ich hab am Anfang ein bisschen verpasst, den zweiten Gast vorzustellen.
00:06:49: Es ist der Pastor der St.
00:06:50: Johanniskirche Martin Haschelmann.
00:06:58: Und Martin ist natürlich eingeladen, auch jedes Mal reinzugregen, wenn er Fragen hat oder Anmerkungen.
00:07:05: Einfach rein, dein Mikro ist offen, du kannst reden, was das Zeug hält.
00:07:11: Was vermisst du an deiner Geburt statt?
00:07:13: Du hast ja in Berlin gelebt, bist du wie alt warst?
00:07:16: Gibt es irgendwas, was du in Berlin hattest, was du in Hamburg vermisst?
00:07:19: Ähm...
00:07:22: Vielleicht, also ich glaub, in Berlin sind die Leute so ein bisschen geradeaus, ne?
00:07:26: So, die sagen gleich, ey, was ist ein Ditter hier?
00:07:28: Was soll
00:07:28: ein Ditter?
00:07:29: Und so, in Hamburg sind die ein bisschen... Rücksichtsvoller, finde ich.
00:07:34: Aber diese Kombi ausgleich irgendwie spontan zu sein und diese Kombi aber vielleicht vorher nachzudenken, was man sagt, das ist, glaube ich, so eine ganz gute Kombi aus Berlin.
00:07:45: Dieses spontane und doch offene und auf die Leute zugehende.
00:07:48: Aber vielleicht eher, dass es eher Freundliches zugehen ist und nicht immer gleich dieses Rumgemotze.
00:07:55: Man kann da, glaube ich, ich habe da hoffentlich eine ganz gute Kombination aus beiden
00:08:00: geschafft.
00:08:01: Ja.
00:08:02: Du bist die Tochter von Wolfgang Dräger.
00:08:04: Gut, das wusstest du schon.
00:08:07: Und er hat ja unter anderem auch in der Branche gearbeitet.
00:08:11: Er ist ja auch als Synchronsprecher sehr bekannt geworden, hat unter anderem für Woody Allen gesprochen.
00:08:16: Und war auch die Synchronschnümmel von Bibo.
00:08:19: Nicht zu vergessen.
00:08:22: Vordem ich immer ein bisschen Angst hatte als Kind, ehrlich gesagt.
00:08:25: Du auch?
00:08:26: Ehrlich?
00:08:27: Heftiges Nicken.
00:08:28: Okay.
00:08:29: Ja, ich fand es immer so ein bisschen unheimlich.
00:08:31: Ich dachte so, okay, wenn so ein Riesenvogel auf mich zukommt, dann ... Ich weiß nicht.
00:08:35: Dann war entweder irgendwas im Essen, was mir nicht bekommen hat oder ich hatte schon mal einen bösen Traum.
00:08:40: Wie wächst man da in einem Haushalt voller Stimmen auf?
00:08:42: Hat dein Vater zu Hause auch immer schon in verschiedenen Chargen mit euch gesprochen, wenn er böse war?
00:08:48: Mein Vater war fast auch gar nicht da, weil der immer in Hamburg gearbeitet hat und wir noch in Berlin waren.
00:08:52: Also seit zweiundsiebzig hat er ja für den Bibel gesprochen.
00:08:55: Und da war ich sechs und wir waren dann erst mal in Berlin und er immer in Hamburg.
00:09:00: Und deswegen, wenn er dann mal nach Berlin wieder kam am Wochenende, um seine Mutter zu besuchen, härter Spiele anzugucken, aber auch ab und zu ... Mit uns zu sprechen, da haben wir gesagt, mach mal Bibo,
00:09:13: sprich
00:09:14: mal Bibo, mach mal.
00:09:15: Hat er das
00:09:16: gemacht?
00:09:16: Das hat er natürlich dann gemacht.
00:09:18: Ja, das war mal das Highlight.
00:09:20: Konnte man damit in der Schule angeben, meinen Vater als Bibel?
00:09:22: Ja,
00:09:22: absolut.
00:09:23: Das da.
00:09:24: früher gab es ja nur drei Programme oder so, da hat das jeder gesehen.
00:09:27: Das
00:09:28: versuche ich ja meiner Tochter auch immer klar zu machen.
00:09:29: Wenn wir früher krank waren, dann war das immer eine richtige Strafe.
00:09:32: Dann wollte man auch schon möglichst schnell wieder gesund werden, weil im Fernsehen einfach auch nichts lief.
00:09:35: Genau, testet sich.
00:09:36: Wider hatten wir irgendwie Physik-Zirkus oder gut, Sesamstraße war dann noch ein Highlight morgens, aber das war es dann auch schon.
00:09:42: Traurige Zeit.
00:09:44: Aber unabhängig von deinem Vater hast du dann den Weg ans Mikro geschafft.
00:09:48: Du hast in der Schule einen Vorlesewettbewerb gewonnen?
00:09:52: Und wie ging es denn weiter?
00:09:54: In der Schule, dann im Bezirk Wilmersdorf und fast in Berlin.
00:09:58: Und als ich den gewonnen habe im Bezirk Wilmersdorf, da kam jemand auf mich zu und meinte, hast du Lust, bei uns mitzumachen?
00:10:06: für den Rias Berlin, also dem Rundfunk im amerikanischen Sektor hieß das ja noch, Kinderfunk zu machen und eine Sendung zu moderieren und Leute zu interviewen.
00:10:15: Und dann haben wir die Gebrüder Blattschuss, wo ja auch Jürgen von der Lippe noch dabei war, die haben wir interviewt.
00:10:21: der Kreuzberger nicht.
00:10:22: Der, wir dürfen es nicht singen.
00:10:24: Geh mal.
00:10:28: Das war auch total toll, damit zu machen.
00:10:31: Und im Zuge dessen haben sie dann auch Kinder gesucht, die bei den Montagsmalern mitmachen.
00:10:37: Frank
00:10:37: Elzner
00:10:40: war das damals noch.
00:10:41: Da hab ich auch noch mitgemacht.
00:10:42: Das war echt toll.
00:10:44: Wie toll.
00:10:45: Hast du da auch was gewonnen?
00:10:47: Darf man sich da nicht immer die Spiele aussuchen?
00:10:49: Da war
00:10:49: ich immer so neidisch als Kind.
00:10:50: Da hab ich gedacht, das Paradies, als würde man zu Koch reingehen.
00:10:54: Du kannst ja aussuchen, was du möchtest.
00:10:56: War
00:10:56: ich dir noch was genommen?
00:10:57: Nee,
00:10:58: keine Ahnung mehr.
00:10:59: Aber man
00:11:00: kann die Sendung irgendwie noch mal ... Ich hab sie jetzt durch Zufall bei YouTube entdeckt.
00:11:05: Und weil es war ein Traumafirm nicht, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:11:08: Weil ich musste eine Sprungsschanze malen und wusste nicht als Berlinerin, was eine Sprungsschanze ist.
00:11:13: Aber das war nämlich so eine Sportssendung, aber Harry Valerien und diese ganzen Ernst Tuberty und die waren alle da und ich musste eine Sprungsschanze malen.
00:11:20: Deswegen hatten die eben auch so Worte, die was mit Skifahren zu tun hatten.
00:11:24: Ich hab ein Pferd gemalt, was rüber
00:11:27: springt.
00:11:28: Pferd auf Skiern ist völlig los.
00:11:30: Das
00:11:30: war so stecklich und das war wirklich ein Trauma.
00:11:33: Aber als ich das jetzt noch mal gesehen ... Den hab ich ganz niedlich.
00:11:36: Das hat mir geholfen, damit abzuschließen und zu sagen, komm, ich war zwölf.
00:11:41: Weil ich kam dann in die Schule und alle so, man meilt es doch so und haben da eine Tafel.
00:11:46: Hinterher ist man immer schlauer.
00:11:49: Immerhin war der Sprung ja schon mal.
00:11:50: Das, was ich springt.
00:11:53: Zut mir leid.
00:11:56: Wie war's denn als Kind so Persönlichkeiten zu interviewen?
00:11:59: Das war ja, also die Gebrüder Blatzschuss hast du ja schon erwähnt.
00:12:02: Oskar, dieser Schnellzeichner, die wir noch kennen, von Dali Dali.
00:12:07: Wie ist das?
00:12:07: Hat man da Berührungsängste, wenn man als Kind plötzlich solchen Leuten gegenübersteht?
00:12:11: Oder weiß man überhaupt nicht, wer das eigentlich
00:12:12: ist?
00:12:13: Ja, man weiß auch erstens, wie ist das?
00:12:15: So weiß man nicht.
00:12:16: Und nee, das hatte ich komischerweise gar nicht.
00:12:21: Okay, dann was war für dich der erste Moment, als du gemerkt hast, Arbeit am Mikrofon könnte was für mich sein.
00:12:28: Ganz unabhängig von deinem Vater.
00:12:30: Und was hat dein Vater überhaupt dazu gesagt?
00:12:32: Eigentlich wollte er das immer nicht.
00:12:33: Kann ich jetzt im Nachhinein verstehen, weil meine Kinder haben auch ab und zu bei mir dann wiederum gesprochen.
00:12:39: Und man ist einfach als Elternteil, denkt man so, oh, bitte, bitte, es muss jetzt alles gut werden.
00:12:44: Ich soll nicht vitamin B-mäßig rüberkommen, sondern die sind einfach so wahnsinnig talentiert.
00:12:49: Und deswegen habe ich meine Tochter genommen und so.
00:12:53: Also, er war ziemlich unter Druck.
00:12:55: Und das hat man eben auch gemerkt, dass ich auch pünktlich bin da bei ihm.
00:13:01: Es stand dann immer hinter mir, und wenn ich sprechen sollte, hat er mir so in die Schulter gekniffen.
00:13:09: Was heute das rot ist, oder grün?
00:13:11: Ja,
00:13:11: die drei, dieses eins, zwei.
00:13:14: So, und dann muss es losgehen.
00:13:15: Eigentlich ist es die
00:13:15: vier.
00:13:16: Ja, eigentlich ist es die vier, stimmt.
00:13:17: Deswegen war ich immer Asylphon.
00:13:23: Wenn eure Familie ein Hörspiel wäre, welches Geräusch würden wir am häufigsten hören?
00:13:29: Ein Hörspiel?
00:13:30: Ja.
00:13:30: Hm.
00:13:35: Lalülala.
00:13:36: Lalülala?
00:13:37: Hat sich da so viele Notfälle?
00:13:38: Ja, ich würde sagen Tatütatar dann vielleicht.
00:13:41: Also die Polizei, weil mein Vater war ja auch Kommissar Glockner.
00:13:46: Mein Bruder ist ja bei TKKG eben dieser Tatsan, der ständig irgendwelche Fälle löst und so.
00:13:52: Also ist er Sascha, genau, mein Bruder Sascha-Dräger.
00:13:56: Und von daher würde ich so ein Tatütatar.
00:14:01: Würde es auf den Punkt bringen.
00:14:05: Du hast jetzt aber nicht nur als Synchronsprecherin und Synchronschisseurin gearbeitet oder beziehungsweise du arbeitest ja noch, sondern auch als Schauspielerin.
00:14:12: Du hast ja einiges da auch in deiner Vita vorzuweisen.
00:14:17: Und wie hat das überhaupt angefangen?
00:14:18: Ja, das hat mit dem Synchron angefangen.
00:14:21: Da kamen Produktionsfirmen zum Studio Hamburg, die auf dem Studio Hamburg Gelände sind und haben beim Synchron nachgefragt.
00:14:28: Bei euch sind doch so Kinder, die sprechen doch auch.
00:14:31: haben die ja wohl auch keine Scheu mit Sprache und so weiter, haben die nicht mal Lust, zum Casting zu kommen für irgendwelche Serien oder Filme und so.
00:14:39: Und dann habe ich für Sankt Pauli Landungsbrücken meine erste Rolle gespielt mit Helmut Ziel zusammen.
00:14:44: Also der war mein Partner.
00:14:46: Und dann hat der gleiche Regisseur mich angerufen, ein paar Wochen später hat er meinte, hast du Lust, fünf Wochen Sizilien, Robinson Club?
00:14:54: Ich sag,
00:14:55: wow.
00:14:57: Ja, genau.
00:14:59: Und das war dann auch ... Das viel in die Herbstferien, Gott sei Dank.
00:15:03: Und in ein Praktikum, was man machen musste in der neunten Klasse.
00:15:06: Und von daher habe ich nur eine Woche Schule verpasst.
00:15:08: Also das war großartig.
00:15:11: Richtig cool.
00:15:11: Und durfte irgendwie einen Elternteil mit?
00:15:13: Ja,
00:15:13: musste sogar.
00:15:15: Obwohl ich da meinen schlimmsten ersten Absturz hatte.
00:15:18: Meine Mutter hat nicht so gut aufgepasst.
00:15:20: Da war ich fünfzehn.
00:15:21: Und da hatte einer Schauspielerin Geburtstag.
00:15:24: Geburtstag?
00:15:25: Genau.
00:15:27: Und genau.
00:15:28: Also, ich trinke keinen Alkohol mehr, übrigens seit zweieinhalb Jahren.
00:15:33: Das ist sehr löblich, nicht wahr?
00:15:36: Weil ich nämlich von meinem Vater eine ganze Weinsammlung ererbt habe und dachte so, nee.
00:15:40: Also, ja, das hab ich
00:15:43: nicht.
00:15:43: Die ganze Weinsammlung?
00:15:44: Ja, der hat so gern Wein getrunken und so weiter.
00:15:47: Und davon hast du dir ...
00:15:49: Ja, ich hab mir schon gedacht, das muss ja weg.
00:15:51: Und so, und dann dachte ich so, nee, das ist so jetzt nicht weiter.
00:15:54: Vor zweieinhalb Jahren hab ich gesagt,
00:15:57: was hast du damit gemacht?
00:15:58: Die meisten Sachen musste man leider wegschütten.
00:16:00: Aber wir schweifen ab.
00:16:03: Nee,
00:16:03: ich find das interessant.
00:16:05: Wo
00:16:05: waren wir jetzt gerade?
00:16:07: Was fühlt sich denn für dich ... Wo kannst du dich mehr ausleben?
00:16:10: Was fühlt sich für dich noch viel kreativer an?
00:16:12: Ist es eher im schauspielerischen Bereich, dass du dich da mehr einbringen kannst?
00:16:15: Oder ist es beim Sprechen?
00:16:17: Oder vielleicht sogar bei der Regie?
00:16:19: Bei
00:16:19: Sprechen kann man sich ja meistens einbringen.
00:16:23: Aber und das finde ich das Tolle, als ich gedrehte habe und auch so Szenen hatte, was, was ich sie springt in den Pool in so einem Rieser Rosamunde-Pircher-Film zum Beispiel.
00:16:34: Da ist man natürlich als Frau, denkt man mal so, oh, ich muss super schlank sein und ganz dünn.
00:16:38: Und damit das auch ... Fernsehen schummelt ja auch immer noch mal fünf Kilo drauf.
00:16:45: Ist ja gar nicht so dick, dann hören.
00:16:47: Der ist ja gar nicht so groß.
00:16:49: Und so hört man dann immer.
00:16:51: Ja, genau.
00:16:51: Es wirkt einfach immer ein bisschen massiger, also muss ich immer sehr auf meine Figur achten und das musst du ja in dem Studio nicht.
00:16:57: Da ist es schön dunkel, da kann man so ungeschminkt oder zerzaust.
00:17:02: Ja, wie oft habe ich das gehört?
00:17:03: Du hast ein richtiges Studio-Gesicht.
00:17:05: Vielen Dank.
00:17:12: Aber du warst in der Autoschauspielschule.
00:17:14: Wo hast du studiert?
00:17:16: Hier, Sirichstraße, gab's die Fräse.
00:17:19: Fräse-Schule, ich zähl, glaub ich, immer noch.
00:17:22: Okay, dann ging's ja ziemlich schnell los.
00:17:25: Vor allen Dingen war ich nach einem Jahr schwanger.
00:17:28: Und sie ist jetzt die Mond-Reißig.
00:17:31: Deswegen hab ich die Schauspielschule nicht zu Ende gemacht.
00:17:34: Das ging dann mit Baby irgendwie nicht.
00:17:35: Aber ich hab weiter gedreht und ich war ja schon drin irgendwie in dem Ganzen.
00:17:40: Und dann hast du gedreht, du hast eben erwähnt, schon Rosamunde Pilcher.
00:17:44: Und Tatort wurde im Elefantenhaus, wo ich Ben Becker küssen durfte.
00:17:48: Oder eher Milch.
00:17:49: Du musstest im Elefantenhaus Ben Becker küssen.
00:17:52: Und dann kam Raimund Harmsdorf, als mein Vater,
00:17:55: hat mich gepackt.
00:17:56: Und ich hatte wirklich blaue Flecken, weil der wirklich nicht hin wusste mit seiner Kraft und hat mich wirklich so gepackt wie eine Kartoffel.
00:18:05: Und dann hatte ich hier blaue Arme.
00:18:09: Und ganz kalte Hände, keine Bootzufuhr mehr.
00:18:12: Ja.
00:18:13: Okay, da hast du also eine Menge gedreht.
00:18:15: Ja, viele Serien
00:18:16: auch.
00:18:17: Ja, ja.
00:18:19: Okay, zum Beispiel?
00:18:19: Kinder
00:18:20: vom Eizerteil.
00:18:21: Also da war ich, die Kinder vom Eizerteil, da war ich eine Mutter.
00:18:24: Und die Rolle habe ich so bekommen, ich war eben in einer Kantine.
00:18:29: Im Studio Hamburg einfach Mittagessen und sah eine Regisseurin, mit der ich mal zusammengearbeitet habe und dachte, sag ich bei der Hallo, oder ist das peinlich?
00:18:38: und so.
00:18:39: Und dann als ob von oben eine Stimme kommt, war es eben so, Mensch, kerfst du ihn jetzt, sag mal Hallo wenigstens.
00:18:45: Und das habe ich dann gemacht.
00:18:47: Und sie so, hey, wir besetzen gerade eine Serie neu.
00:18:51: Schick mal ein Foto und dann hab ich, allein der meinte, Tag später hatte ich den Anruf.
00:18:57: Ja, du bist jetzt die neue Mutter da und das ging dann fünf Jahre.
00:19:00: Fünf
00:19:00: Jahre, dann habt ihr das gedreht.
00:19:02: Ja,
00:19:03: großartig.
00:19:04: Ja, das so ...
00:19:05: Hast du da viel Fanpost bekommen?
00:19:08: Damals hat man ja, glaube ich, noch Briefe geschrieben.
00:19:09: Ja,
00:19:09: ja, ab und zu.
00:19:10: Als Mutter, ich glaub, den meisten Fans hatten die Kinder.
00:19:14: Ich war ja immer so eine Meckermutter.
00:19:16: Also das, die sie immer geschimpft hat.
00:19:18: So von wegen nicht ohne ... und so, wenn sie da geritten ist.
00:19:22: Ich sehe da drüben Reaktionen bei deinen Kindern.
00:19:24: Ist sie privat auch eine Meckermutter?
00:19:26: Nee?
00:19:29: Ich hätte mal mehr Meckern müssen, ne?
00:19:36: Gab es meine Rolle, die du gespielt hast oder auch die du gesprochen hast, meinetwegen, bei der du dachtest, ich bin hier komplett fehlbesetzt?
00:19:49: Das war, das hieß Dortmunder Roulette, so eine Serie.
00:19:53: Und da, ich weiß nicht, ob ich viel besetzt war, aber ich war so aufgeregt, da war so eine... Schauspielerin, wo ich wusste, die ist ganz berühmt.
00:20:00: Margot Hildscher hieß die oder so.
00:20:02: Eine ganz alte, ehrwürdige Dame, die war ... Und ich musste einfach nur reinkommen und ihr irgendwas sagen.
00:20:09: Und mir ist jedes Mal der Text entfallen.
00:20:11: Also,
00:20:12: das war so toll.
00:20:13: Dabei war es eigentlich nur Hallo, oder?
00:20:15: Ja, das war
00:20:16: so schlimm.
00:20:17: Weil ich einfach so einen Respekt vor ihr hatte, dass ich da fast erstarrt bin und den Text dann auch nicht mehr wusste.
00:20:23: Und da, das war doof.
00:20:24: Ja.
00:20:25: Okay.
00:20:26: Gibt es irgendein Charakter oder irgendeine Rolle oder ein Projekt, auf das du besonders stolz bist?
00:20:33: Ja, aber darüber darf ich jetzt nicht reden, weil das noch nicht raus ist, die Serie.
00:20:37: Möchtest
00:20:37: du es aufschreiben, dann kann
00:20:41: ich
00:20:41: das sagen.
00:20:42: Das kommt erst noch.
00:20:42: Wir haben schon die erste Staffel synchronisiert und die zweite Staffel wurde schon synchronisiert und das ist total witzig.
00:20:49: Da bin ich eine Göttin, eine
00:20:51: Mutter von drei Kindern.
00:20:53: Ich hoffe mal, jetzt machen wir die dritte Staffel bald nächsten Monat.
00:20:58: Und die ist einfach so witzig, diese Serie.
00:21:00: Und da hoffe ich mal, dass sie bald rauskommt.
00:21:02: Und dann darf ich auch drüber reden und dann bin ich auch stolz.
00:21:04: Ich weiß das sogar, ich hab da auch was gesprochen.
00:21:06: Aber ich sag's nicht.
00:21:09: Okay, dein Bruder spricht ja auch, du hast ihn eben schon erwähnt.
00:21:12: Gab's da eine Konkurrenz schon als Kinder, irgendwie?
00:21:15: Ich hab noch alle mehr als du.
00:21:17: Mein Bruder wäre sehr gerne nach Sizilien gefahren.
00:21:21: Er war kurz im Gespräch, weil da gab's noch einen jungen, der da auch mit spielt.
00:21:30: Den hätte er zu gerne gespielt.
00:21:33: Aber Gert Hauke, der meinen Vater ... Jüte, der hatte ja in der Zeit dieses.
00:21:39: Papa-Charlie hat gesagt.
00:21:40: Das lief ja Sonntags im
00:21:42: Radio.
00:21:43: Da haben sie den jungen halt genommen, also seinen Sohn, der seinen Sohn gesprochen hat.
00:21:48: Das wusste ich gar nicht.
00:21:49: Also das hat er vor kurzem erst gesagt, wie schwer ihn das getroffen hat.
00:21:53: Er musste halt mit meiner Oma dann in Hamburg bleiben, genau.
00:21:57: Oh Mann.
00:21:57: Und sein Bruder ist ja auch so ein Lieber.
00:21:58: Ja, ja.
00:22:01: Oh Mann.
00:22:03: Du hast es... Fünf Kinder großgezogen?
00:22:07: Wie packt man das?
00:22:08: Ich fand es ja irgendwie schon zu zweit mit einem Kind.
00:22:11: Eine Aufgabe.
00:22:13: Dann fünf Kinder allein plus Job.
00:22:16: Ja, ich hatte ja noch, das können meine Kinder bestätigen.
00:22:19: Da gibt es ja auch einen Vater dazu.
00:22:21: Der war Hausmann und hat mir halt auch den Rücken freigehalten.
00:22:28: Eigentlich ja, finde ich auch.
00:22:29: Also hat er gut gemacht.
00:22:31: Keine
00:22:31: Selbstverständlichkeit.
00:22:32: Wir haben halt geguckt, in welchem Beruf wird mehr verdient.
00:22:36: Und er war Aufnahmeleiter beim Film und da haben wir uns entschieden, okay, er bleibt zu Hause und ich verdiene das Geld.
00:22:43: Hast
00:22:43: du ihn auch mit dem Film kennengelernt?
00:22:45: Ja, im Studio Funk beim Synkronen.
00:22:48: Ach, wie lustig.
00:22:49: Wusst dich gar nicht.
00:22:50: Und dann hast du ja mit deiner Mutter in einer WG gewohnt, jetzt ja einige Jahre.
00:22:53: Mit meiner Oma.
00:22:54: Entschuldigung,
00:22:54: mit deiner Oma.
00:22:55: Ja, richtig.
00:22:56: Steht ihr ja auch, Großmutter.
00:22:59: Oma.
00:22:59: Ja, das war die Idee, was ich auch echt allen empfehlen kann.
00:23:05: Die wohnte alleine halt noch in Berlin und war in der Vierfache und meinte, jetzt bin ich wirklich einsam.
00:23:10: Und dann habe ich eine Wohnung für uns gesucht, also ich hatte in der Zeit erst zwei Kinder, habe ich eine große Wohnung gesucht, die entweder ein Fahrstuhl hat oder ebenerdig ist.
00:23:19: Und in der Zeit ist ein Aufnahmeleiter vom Studio Hamburgs in Kronen meinte, du, ich wohne hier allein in der sechsten halb-zimmer-Wohnung in Äppendorf.
00:23:28: Die alle sind ausgezogen.
00:23:29: Es war meine WG.
00:23:30: Hast du nicht Lust, die zu nehmen?
00:23:32: Und alle schon so im Studio.
00:23:33: Ja, das erzählt er schon seit hundert Jahren.
00:23:36: Aber das hat er dann wirklich wahrgemacht.
00:23:38: Er ist in Tevesstieg gezogen und hat mir die in der Ludolfstraße diese Wohnung da überlassen.
00:23:44: Und dann konnte ich das Projekt eben mit Oma, hat zwei Zimmer bekommen und ich wohne ... mit meinen erst zwei Kindern quasi mit Lilly und Florentine in dem Rest der Wohnungen und so.
00:23:55: Also das war ein super Projekt, muss ich sagen.
00:23:58: Das Treppensteigen
00:23:59: hat sich fit gehalten,
00:24:00: ne?
00:24:00: Nee, wir hatten ja den Fahrstuhl.
00:24:02: Da ist ein Fahrstuhl.
00:24:06: Nachträglich eingebaut.
00:24:08: Ja, der war schon, der ist, äh, seventy- zwei sogar schon.
00:24:10: Also der war, das ist ein super Fahrstuhl.
00:24:13: Also, ich liebe ihn.
00:24:18: Jetzt zu dem, ja, etwas, etwas.
00:24:22: Na, ich stelle sie einfach.
00:24:23: Viele hören Synchron, ohne zu wissen, wie es gemacht wird.
00:24:26: Also es ist ja in Teilen natürlich auch das Jobs einfach, dass die Leute den Film genießen sollen, ohne sich darauf konzentrieren zu müssen, wie wird das jetzt technisch gehandhabt.
00:24:33: Man soll ja im besten Fall gar nicht merken, dass der Film synchronisiert ist, sondern einfach konsumieren.
00:24:39: Was ist der größte Mythos beim Synchron sprechen?
00:24:44: oder das größte Geheimnis des Synchrons.
00:24:46: Das ist das Geheimnis.
00:24:47: Eigentlich ist das Geheimnis, finde ich, also gar nicht so auf die Lippen zu achten, sondern eher auf den Rhythmus und die Augen.
00:24:56: Wenn es ein guter Schauspieler ist, siehst du ja die Emotionen in den Augen.
00:25:00: Und wenn es ein gutes Buch ist, musst du schon mal gar nicht auf irgendwas achten.
00:25:05: Weil dann hat der Autor das so schick geschrieben, dass du einfach nur den Rhythmus abnimmst, in die Augen des Schauspielers guckst und das einfach reproduzierst, also in dir.
00:25:17: Das ist eigentlich das Geheimnis.
00:25:19: Ohne jede Schleimerei, aber du zum Beispiel schreibst unglaublich gute Bücher.
00:25:26: genau wie du beschreibst.
00:25:27: Bei dir muss ich gar nicht hingucken, was da passiert.
00:25:29: Ich höre einfach, was da gesprochen wird und kann eins zu eins den Rhythmus übernehmen und weiß genau, okay, alle Labiale, also B, M, P, V, diese ganzen Laute, diese ganzen Konsonanten, wo man ja die Lippenbewegung sieht, die sind so gut getroffen bei deinen Texten.
00:25:45: Ja, das ist halt mit der Muttermilch sozusagen aufgenommen.
00:25:50: So mein Vater hat ja auch schon synchron drei Bücher geschrieben.
00:25:53: Mit der Schreibmaschine noch.
00:25:55: Nee, der hat handschriftlich das gemacht sogar und hat es dann abgegeben, also zum Tippen.
00:26:04: Interessant.
00:26:06: Was wünschte dir für deine künstlerische Zukunft?
00:26:11: Ich wünsche mir, dass ich noch, wie auch mein Vater, der hat ja auch mit ... Also er ist ja leider mit ... Also in bestem Alter noch.
00:26:21: Also er ist ja sehr alt geworden und ist dann ja erst verstorben mit ninety-fünfundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund
00:26:47: Rieses ja ziemlich in Bewegung.
00:26:48: Wir haben ja ganz schön unter KI zu leiden, was da auf uns zukommt.
00:26:53: Also Moment habe ich eher so das Gefühl, dass es ein bisschen eine Rolle rückwärts gibt, dass jetzt alle mal ausprobiert haben, wie KI funktioniert im Sprachbereich.
00:27:03: Und es doch länger dauert, das alles vernünftig zu prompten, als wenn man direkt einen echten Sprecher hinstellt, der das Ganze dann so spricht mit Emotion und Herzblut, wie man es haben möchte.
00:27:14: Aber ich bin auch sehr gespannt, was da passiert, denn letztlich haben wir es ja mit wirtschaftlichen Unternehmen zu tun, die Geld verdienen wollen.
00:27:21: Und was man auch dazu sagen muss, dass sich die Hörgewohnheiten bei den Konsumenten letztlich auch verschieben und immer mehr schlechte Qualität in Kauf genommen wird.
00:27:31: Also die Fernsehgeräte werden immer besser, größer, hochauflösender, aber der Inhalt wird nicht unbedingt besser.
00:27:37: Stimmt.
00:27:39: Also kommt immer drauf an.
00:27:41: Man muss natürlich ein bisschen suchen.
00:27:43: Man findet ja durchaus Perlen im Fernsehen.
00:27:46: Aber bei den besonders kommerziell ausgerichteten Sendern ist es schon so, dass ich merke, da ist so ein gewisser Verfall irgendwie, was auch so Qualität angeht.
00:27:55: Also ich spreche auch zum Beispiel die Werbung für Lind.
00:27:59: Also ich bin die Lindstimme.
00:28:01: Mein kleiner Glücksmoment.
00:28:04: Ja, genau.
00:28:07: Und die sind immer, also wenn wir, heute habe ich gerade wieder was aufgenommen.
00:28:10: Und da meint immer das Tonstudio, ist das nicht toll, mit Kerstin zu arbeiten?
00:28:15: Also nicht mit einer Kain, ne?
00:28:18: Da kannst du sagen, nee, kannst du das Wort vielleicht ein bisschen lächeln da sagen und hinten noch mal hochgehen in der Stimme.
00:28:26: Und ja, also so, das kann eine Kain-Gurzerbank noch nicht.
00:28:31: Und wenn sie es kann, dann hat sie geklaut.
00:28:33: Weil das ist ja einfach unser ... Sie lernt ja von uns, ne?
00:28:37: Und das ist dann ... Ja,
00:28:39: gerade ganz, ganz großes Thema.
00:28:41: Ja.
00:28:42: Gut.
00:28:43: Was würdest du denn jemandem sagen, der gerade überlegt, ob er eine kreative Karriere starten soll?
00:28:48: Also im Sprecherbereich wahrscheinlich gerade wegen dieser Drohnengefahr KI wohl eher nicht, oder?
00:28:56: Und so gestieft sein zu können.
00:28:58: Ja, auf jeden Fall wer natürlich sich berufen fühlt und so soll das machen, aber auf jeden Fall zwei, drei andere Standbeine haben.
00:29:08: Ich habe auch das Standbein, das ich schreibe und das ich Regie mache.
00:29:13: Ich muss halt noch ein anderes finden, was da nicht mit Synchrons zu tun hat.
00:29:17: Ich hab gedacht, vielleicht werde ich auf meiner alten Tage dann noch mal was studieren oder so.
00:29:22: Weil ich das noch nie gemacht hab, soziale Arbeit und alles
00:29:24: um Gott festzunehmen.
00:29:25: Ich dachte, du wolltest einen Beruf mit Geld.
00:29:28: Ja, also ich weiß nicht, ich dachte, mach noch mal was Sinnvolles, aber dann dachte ich, ich hab fünf Kinder großgezogen.
00:29:34: Aber gut, ich glaube, das verwerfe ich den Gedanken.
00:29:38: Sonst was?
00:29:39: Oder so hat irgendjemand eine Idee, was ich ... und was in Zukunft hat.
00:29:43: Ich weiß nicht,
00:29:43: ob das sonst irgendwie ein Handwerksberuf oder so.
00:29:46: Ich hab Knie.
00:29:49: Ich hab ja heute immer noch Knie und das wird bestimmt nicht besser.
00:29:52: Da kommt ja nicht Dachtattenvorschlag.
00:29:54: Also, ist natürlich auch ein bisschen riskierbar.
00:29:58: Sie können richtig
00:29:59: gut malen.
00:30:02: Ja, gut.
00:30:03: Aber das ist eben auch wieder künstlerisch.
00:30:05: Aber gut, das ist auch... Kann ich auch mal gucken.
00:30:10: Was meinst du denn?
00:30:11: Ähm... Ja, ich hab im Wohnzimmer ein Riesenbild mit der Krülfarbe hängen.
00:30:17: Das hab ich mal gemalt.
00:30:18: Also was, das hast du gemalt?
00:30:19: Das war eigentlich mal dieses Ikea-Bild, was alle haben mit dieser Hängebrücke.
00:30:25: Das hatte ich meinem Sohn mal geschenkt.
00:30:27: Dann wollte er es nicht mehr.
00:30:28: Dann hab ich das ganz bunt angemalt.
00:30:31: Die Hängebrücke sieht man noch so ein ganz bisschen.
00:30:34: So was oder auch, als ich heute die Lindwerbung gesprochen hab, ich fang immer an zu kritzeln und mach so Comics oder so.
00:30:41: Du bist das.
00:30:42: immer.
00:30:42: Ich sehe immer die ganzen Pulte in den Studios, die voll gespielt sind.
00:30:45: Nein, ich würde nie aufs Pult.
00:30:48: Nein, nein, nein.
00:30:49: Immer nur auf die Dispo, nur auf Papier.
00:30:51: Nein, nein.
00:30:52: Ich habe als Kind immer auch immer gemalt, aber ich habe immer nur Parkplätze gemalt.
00:30:56: Und zwar lustigerweise immer genau, habe ich mir vorgestellt, ich fand immer die Aufteilung der Parkplätze auf dem K-Stadt-Parkplatz in Eppendorf so verschwenderisch.
00:31:04: Ich dachte, das könnte man viel besser aufteilen.
00:31:07: Und dann habe ich mir immer vorgestellt, wie kriege ich mehr Autos darunter.
00:31:11: Aber das war auch das Einzige, was ich malen konnte.
00:31:13: Also ich kann überhaupt nicht gut malen.
00:31:14: Da bin ich null kreativ.
00:31:16: Okay.
00:31:17: Obwohl ich dann mit meiner Tochter noch mal zusammen gemalt habe.
00:31:19: und das Beste, was ich jemals gemalt habe, Emma ruf es rein, was war es?
00:31:24: Eine Kiwi.
00:31:25: Ich habe eine richtig gute Kiwi gemalt für alle, die es interessiert.
00:31:32: Wenn du eine Sache ändern könntest in der... Synchron, Hörspielbranche, du hast ja noch mehr gemacht.
00:31:39: Komm wir erst mal dahin.
00:31:40: Du sprichst ja auch ganz viel für Europa.
00:31:43: Ja, genau, Hörspieler.
00:31:44: Also mein Bruder natürlich mit TKKG, der ist so, ne?
00:31:48: Die gehen ja auch bald in die Leihshalle, also da treten sie auf mit ihrem Weihfürcht.
00:31:52: Ticket
00:31:52: zu unter, ne?
00:31:53: Hundert-Achzig.
00:31:55: Genau, aber ich hab halt auch ... Hanni und Nanni, da war ich in der Rolle fast vor twenty-fünf Jahre lang, hab ich FIS.
00:32:03: FIS heißt die, also ...
00:32:04: FIS, das ist ein Reinigungsmittel.
00:32:06: Genau.
00:32:06: Ähm, FIS, freifreulein FIS.
00:32:11: Ähm, genau.
00:32:13: Aber das ist auch wieder ganz viel F, ne?
00:32:15: Stimmt.
00:32:20: Nein.
00:32:22: Der Hörspiel ist natürlich auch super.
00:32:23: Aber damit kann man auch nicht unbedingt Geld verdienen.
00:32:26: Ich mache bald einen Live-Hörspiel am zweiten Februar im Hafenklang.
00:32:32: Aber das ist eher so ein Spaß.
00:32:35: Also da kann man jetzt auch nicht von leben.
00:32:37: Was
00:32:37: ich so lustig finde bei Europa, also bei Heikidine Körting in der Roten Baumstrasse, wo ja die Aufnahmen stattfinden, da ist ich so lustig.
00:32:45: Man kommt dann hin, das ist so eine alte Villa, man geht so eine knarrende Holztreppe hoch, dann ist es ja richtig so ein altes traditionelles Studio, wie es vor fünfzig Jahren schon gemacht wurde.
00:32:53: Sie hat hier wirklich nichts verändert, man hat den Aufnahmeraum, nimmt wirklich zusammen auf, weil ja mittlerweile so ist, dass man sowohl bei Hörspielen wie auch beim Synkron ganz oft allein vom Mikrositz, was natürlich schade ist fürs Zusammenspiel.
00:33:06: Aber da ist es halt wirklich so, an diesem sechs oder acht-äckigen Tisch sitzen dann alle zusammen und sprechen gemeinsam das Hörspiel, was dem Ganzen noch seine besondere Atmosphäre verleiht.
00:33:14: Und dann ist man fertig, geht in den Keller und holt sich sein Geld im Brief am Schlag.
00:33:18: Ich hütze großartig.
00:33:21: Aber das verleiht dem Ganzen ja irgendwie noch so einen gewissen Scham.
00:33:26: Und sie ... ohne Kamera?
00:33:29: Ohne Karte, ja, aber völlig Bargelds ... Nee, was ist das Gegenteil von Bargeld los?
00:33:36: Bargeldhaft?
00:33:40: Egal.
00:33:40: Lohntüte.
00:33:41: Lohntüte, richtig.
00:33:42: Aber wenn du eine Sache verändern würdest, an der Hörspiel- oder Synchronbranche, was wäre das?
00:33:47: Dann wäre das genau das, was du gesagt hast.
00:33:49: dass man das alle zusammen haben.
00:33:51: Bei Hanni und Nanni hatte ich das schon.
00:33:53: Also, dass alle Hanni war da und Nanni war da und Hilda und wie sie alle heißen, die ganzen Mädels.
00:33:58: Und die waren aber jetzt mittlerweile schon so seventy-fünf.
00:34:01: Also, weil sie das seit neunzehn oder zwölf und siebzig sprechen, die klang eine.
00:34:07: Sie klang teilweise auch wirklich noch jung, aber die haben jetzt aufgehört.
00:34:10: Also, jetzt wurde war Folge.
00:34:13: Ich weiß nicht, die Achtzig bis Hundert hätten sie es nicht mehr geschafft.
00:34:16: Also, jetzt ist es vorbei, ja.
00:34:19: Jetzt gibt's, glaub ich, in Berlin wird ein Neu-Hani und Nani aufgenommen.
00:34:23: Aber die funktionieren immer noch, also auch bei den jüngeren Generationen?
00:34:26: Ja, ich glaube auch.
00:34:27: Also diese Internatsgeschichten und so, das ist irgendwie, trifft das den Nerv.
00:34:32: Bist du selbst gerne auf den Internat gegangen?
00:34:36: Vielleicht mal so ein halbes Jahr oder so.
00:34:38: Fürs
00:34:39: Abenteuer?
00:34:39: Ja, genau.
00:34:41: Hast du eine Lieblingsstimme außer deiner eigenen?
00:34:43: Ja, ich mag.
00:34:44: Hörst du dich überhaupt gern?
00:34:45: Ja, doch.
00:34:46: Also, doch, doch.
00:34:47: Schön.
00:34:48: Ja, viele Leute rücken sich ja nicht gern hören.
00:34:51: Doch, nee, ich hör mich ganz gern.
00:34:52: Und ich finde Hansi Jochmann zum Beispiel super.
00:34:56: Das ist die Stimme von Julie Foster.
00:34:58: Also Julie Foster.
00:34:59: Die finde ich super.
00:35:00: Also, oder eben Christian Brückner als... Natürlich.
00:35:05: Robert De Niro.
00:35:06: Ja.
00:35:06: Also, das sind schon richtig gute Stimmen.
00:35:10: Voll.
00:35:11: Ein Name fehlt auf deiner Liste, aber egal.
00:35:17: Was hättest du denn zu Hause gern?
00:35:19: Hörspiel, Musik oder bist du froh, wenn einfach mal Ruhe ist?
00:35:22: Ich höre gerne True Crime Podcasts.
00:35:25: Ehrlich?
00:35:25: Ja.
00:35:26: Die haben eine Hochkonjunktur, ne?
00:35:27: Ja, ja, total.
00:35:29: Ich hab auch bald alle durch.
00:35:30: Also, ja, es ist einfach so.
00:35:33: Okay, und müssen da noch Leute sterben?
00:35:37: Das ist beruhigend.
00:35:38: Ja,
00:35:39: weil ich bin in meiner tollen ... Ich bin ja dann ungezogen, ich bin ja nicht mehr deine Nachbarin.
00:35:44: Leider.
00:35:46: Und wohne jetzt in Bramfeld und da ist alles so idyllisch und so schön irgendwie so ...
00:35:51: Im Gegensatz zu Appendorf, was ihr eigentlich ... Ja,
00:35:54: guck dir
00:35:54: doch mal an.
00:35:55: Baust du einen Moment.
00:35:57: Ich bin gerade rechtzeitig, glaub ich, ungezogen.
00:36:00: Also, hier ist doch nur noch ...
00:36:09: Ob acht.
00:36:11: Wenn dein Leben ein Hörspiel wäre, wie würde der Titel lauten?
00:36:16: Es sind aber schwierige Fragen.
00:36:19: Gemein.
00:36:21: So was muss man sich da vorbereiten und dann so tun, als ob es spontan kommt.
00:36:34: Also, ich fähr die Hauptrolle, ja, daran.
00:36:36: Immer.
00:36:38: Okay.
00:36:40: Hat jemand einen Vorschlag?
00:36:42: Für ein Hörspiel?
00:36:45: Ja.
00:36:46: Leistungsdräger.
00:36:47: Wow, der war schlecht.
00:36:52: Bitte?
00:36:54: Mutter-Courage.
00:36:56: Ja, das ist gut.
00:36:58: Und ihre fünf Kinder, genau.
00:37:02: Gibt es ein Satz, den du nie mehr synchronisieren möchtest?
00:37:07: Das ist verdammt viel Blutsagent.
00:37:09: Aber das sagen Frauen ja nicht.
00:37:14: Das müsste eigentlich so ein typischer Frauensatz sein.
00:37:17: Was sollen wir jetzt tun?
00:37:19: Ich bin doch nur ein armes kleines Mädchen.
00:37:22: Oder so was, wie Julia Roberts da gesagt hat.
00:37:26: Obwohl sie eine gestandene Frau ist und so.
00:37:28: Das finde ich immer ganz ... Ja, nur weil ... Was ist ... Na, eine Woman.
00:37:35: Machen sie Mädchen drauf.
00:37:37: Ah, wegen der Labiale, I'm a woman, ich bin ein Mädchen.
00:37:40: Ich weiß nicht, warum sie das so gemacht haben.
00:37:43: Sieht besser aus, vielleicht, als Frau.
00:37:47: Naja.
00:37:48: Also, das finde ich, ja,
00:37:49: sowas finde ich.
00:37:50: Hat sich deine Ansicht nach das Frauenbild in den Medien verändert in den letzten zwanzig Jahren?
00:37:57: In den Medien, ja, auf Social Media und so, was ich so verfolge, auf jeden Fall, finde ich.
00:38:01: Da gibt es ja ganz viele tolle ... Influencerinnen, die sich für Feminismus stark machen und so weiter.
00:38:08: Und finde ich super.
00:38:10: Ja, ich muss ja noch hören, also Kerstin braucht ja keinen Abitur machen.
00:38:15: Obwohl ich das hier heilig im Nasium dann geschafft habe, die heiratet ja noch jemanden irgendwie, die braucht er nicht.
00:38:20: Also das finde ich, fand ich irgendwie so, na.
00:38:25: Ja, wenn man sich das mal überlegt, bis in die Siebziger hinein, mussten Frauen ja noch um Erlaubnis fragen, ob sie arbeiten dürfen.
00:38:30: Also, irre, na ja.
00:38:31: Ähm... Kommen wir zu unserer Schnellfeuerwunde, die über zweieinhalb Seiten geht.
00:38:38: Oh Gott.
00:38:40: Studio früh morgens oder spät abends?
00:38:42: Früh morgens.
00:38:44: Improvisieren oder exakt am Text bleiben?
00:38:46: Improvisieren.
00:38:49: Regiführen oder geführt werden?
00:38:51: Regiführen.
00:38:51: Allein
00:38:52: im Studio oder im Ensemble?
00:38:53: Ensemble.
00:38:54: Gut, weiß
00:38:54: ich ja schon.
00:38:56: Ensemble.
00:38:57: Ensemble.
00:38:58: Kinder lachen oder absolute Ruhe?
00:39:00: Kinder lachen.
00:39:02: Könnt ihr einmal laffen für uns?
00:39:05: Okay.
00:39:08: Die erste Rolle, an die du dich bewusst erinnerst, sowohl im Hörspiel, beim Synkron und als Schauspielerin.
00:39:15: Im Synkron war das, glaube ich, da musste ich eine Rebecca sprechen.
00:39:19: Da konnte ich noch gar nicht lesen.
00:39:22: Da hat mein Vater mir den Satz vorgesagt und ich musste ihn nachsprechen.
00:39:26: Und das wurde einfach auch zu Hause, haben wir das dann aufgenommen mit so einem kleinen Mikrofon.
00:39:29: Also das weiß ich noch.
00:39:31: Und das war jetzt synchron,
00:39:34: obwohl
00:39:34: ich ja nicht so oft ... Und dann Hörspiel?
00:39:36: Da fand ich Locke.
00:39:38: Das war Tom und Locke, so eine Serie, die ich mit meinem ... Kennt es
00:39:42: jemand?
00:39:42: Tom und Locke.
00:39:43: Das ist der gleiche Outdoor gewesen wie TKKG.
00:39:46: Bloß diese, leider, diese Serie wurde eingestellt nach zwölf Folgen.
00:39:54: Und Tom hat natürlich, wer hat ihn gesprochen, mein Bruder.
00:39:56: Also, als ob es keine anderen Spiele gibt.
00:40:01: Aber genau, das war eine schöne Rolle und ich hätte sie gern weitergesprochen.
00:40:05: Sie
00:40:05: sind ja mafiöse Strukturen.
00:40:07: Ja.
00:40:07: Obwohl, es gibt ja ganz andere Familien, die da viel schlimmer sind.
00:40:10: Ja, ich kann ja auch nichts dafür.
00:40:11: Das war Heike Dine Körting.
00:40:12: Die hatte eben nur so zwei, drei Kinder da immer.
00:40:15: In ihrer Kartei.
00:40:16: Ja,
00:40:16: genau.
00:40:17: Ach so, und genau, und im Schauspiel, welche Rolle?
00:40:19: Welche
00:40:20: ich da am besten fand?
00:40:21: Welche du zuerst gespielt hast, deine erste.
00:40:23: Ach so, meine erste.
00:40:23: Wie
00:40:24: die du Geld bekommen hast.
00:40:26: Das war dieses St.
00:40:26: Pauli-Landungsbrücken.
00:40:27: Das
00:40:28: war noch hier im Ohrland, glaube ich, ne?
00:40:30: Kann ich sagen.
00:40:32: Hat auch da Regie gemacht, aber das war jetzt ein anderer, der
00:40:35: das
00:40:35: gemacht hat.
00:40:36: Ich habe vor
00:40:36: langer Zeit mal wieder eine Folge St.
00:40:37: Pauli-Landungsbrücken gesehen und ich dachte ja, früher wäre Fernsehen besser gewesen.
00:40:42: Ich muss mich da korrigieren von dem, was sie vorhin gesagt haben.
00:40:44: Nein, es war nicht besser.
00:40:45: Also es war anders.
00:40:46: Es war anders.
00:40:47: Es war ein anderer Erzählbögen, ein anderes Tempo.
00:40:52: Na ja, aber okay.
00:40:53: So hat jederzeit hier was.
00:41:00: Was ist deine größte Stärke im Studio?
00:41:03: Mein Humor.
00:41:04: Ja, auf jeden Fall.
00:41:06: Und du bist sehr geduldig.
00:41:07: Das sowieso mit fünf Kindern.
00:41:11: Wenn jemand sagt, das tut mir leid, ich hab mich schon zum dritten Mal versprochen.
00:41:13: Ich so, alles gut.
00:41:16: Wir machen das so lange, bis es sitzt.
00:41:19: Und telekuläristisch.
00:41:21: Die größte Schwäche ist immer, ich lese nie, was da steht.
00:41:26: Stimmt,
00:41:27: ich hab das schon ein paar Mal getestet bei mir.
00:41:28: Ich hab einfach irgendwas erzählt.
00:41:32: Also, ich improvisiere immer.
00:41:34: Ich seh den Satz, den Anfang und rede dann irgendwas, was ich denke, was derjenige wohl da weiter sagt.
00:41:41: Deswegen, bei diesem Vorlesewettbewerb war es total wichtig, dass ich nicht, eigentlich musste man seine Geschichte erzählen und dann einen ... unvorbereiteten Text noch eigentlich abliefern.
00:41:53: Aber dadurch, dass die meinten, die hatten so das Gefühl, ah, das ist einfach toll, was... Oh, schuldigung.
00:41:59: Die fanden mich halt super mit diesen sehr witzigen Geschichten.
00:42:03: Übrigens, eine Verliergeschichte war das, wo ein Junge aus seinem Namen, der eine Buchstabe fällt, heraus.
00:42:10: Also eigentlich heißt er Fritz und das I fällt ihm... Genau, jetzt heißt er nur noch... Und es fand ihr halt so witzig, dass ich eben nicht noch einen unvorbereiteten Text sprechen musste, weil wäre das passiert, hätte ich niemals einen Vorlesewettbewerb gewonnen, weil es ... Vorlesen an sich konnte ich gar nicht.
00:42:28: Also, wenn du mir den Text geben würdest hier so ...
00:42:31: Ich würde
00:42:32: da irgendwelche anderen Sachen lesen, also nicht das, was da steht.
00:42:35: Ich muss mich immer vorbereiten.
00:42:40: Gibt es noch Rolle, die du gerne noch sprechen würdest?
00:42:43: Ähm ... Vielleicht um eine Kommissarin oder so.
00:42:47: Ich finde ja super, diese drei Senioren gibt es ja auch.
00:42:52: Also nach drei Fragezeichen, nach drei Ausrufezeichen gibt es jetzt auch die drei Senioren.
00:42:57: Mit Brigitte Mira wäre das drei Damen vom Grill.
00:43:01: Genau, so was finde ich einfach spannend.
00:43:03: Die drei
00:43:03: Senioren, das kennst
00:43:04: du gar nicht.
00:43:05: Das ist dann so missmapelmäßig.
00:43:07: Das ist,
00:43:07: glaube ich, älger Schütz.
00:43:09: Das ist die eine.
00:43:11: Gibt es einen... Genre, dass dich Überwindung kostet?
00:43:15: Also, wo du sagst, okay, das möchte ich eigentlich lieber nicht bearbeiten.
00:43:20: Also, außer jetzt denen, bei denen man das nicht sowieso denkt.
00:43:24: Ja, vielleicht, wenn das wirklich so sexistische Sachen sind oder so.
00:43:27: Aber es gibt es ja heutzutage nicht mehr so.
00:43:30: Ja, sowas ist unangenehm.
00:43:32: Auch so, diese ganzen Computerspiele, wo geschossen wird und so, ne?
00:43:35: Da denke ich auch manchmal so ... Ich will nicht schuld sein, dass da irgendjemand Amor läuft oder so.
00:43:41: Und ich hab da mitgesprochen und
00:43:45: so.
00:43:45: Gibt es Sachen, die dich im Studio sofort aus der Konzentration werfen?
00:43:53: Ja, also ganz viel.
00:43:54: Also ich bin nicht so die Konzentrierteste.
00:43:58: Du machst gar nicht den Eindruck, dann kannst du es auf dich erstärken.
00:44:01: Vielleicht habe ich mich ja geändert.
00:44:02: Aber mein Vater hat immer gesagt, konzentrier dich.
00:44:06: Das war so sein Motto und deswegen dachte ich immer, ich bin unkonzentriert.
00:44:11: Sollte ich das mal loslassen.
00:44:14: Gibt es ein Hasslaut oder ein Hasswort, das du überhaupt nicht sprechen kannst?
00:44:18: Also ich hab z.B.
00:44:18: identifizieren.
00:44:19: Also schließlich.
00:44:21: Das ist immer ein bisschen feucht.
00:44:23: Schließlich.
00:44:25: Schließlich.
00:44:26: Was ich auch mal schwierig finde, ist mehrere Reaktionen.
00:44:30: Oder dieses, was hatte ich denn?
00:44:32: Ja, fällt mir gleich ein.
00:44:34: Heute hatte ich so ein Wort bei Lind, also was auch sehr...
00:44:38: Schokolade.
00:44:43: Dialekte, wie stehst du dazu?
00:44:45: Kannst du die guten
00:44:45: Namen?
00:44:46: Berliner?
00:44:46: Kann ich, glaube ich, ganz gut.
00:44:49: Ich hasse es ja, Dialekte zu machen.
00:44:50: Ja, das ist auch, weil ich ist... weil ich damit aufgewachsen bin.
00:44:55: Und ich hab, glaub ich, nicht gemerkt, als ich nach Hamburg komme, dass ich so einen Bogen habe.
00:44:59: Aber als ich dann wieder zurück mal gegangen bin nach Berlin, dann hab ich's gehört.
00:45:05: Und dann konnte ich's auch nachmachen.
00:45:07: Dann hab ich das verstanden.
00:45:08: Oder eben Hamburger dann, so ein bisschen.
00:45:10: Aber das ist halt nur so gemacht.
00:45:13: Das ist ja nicht richtig, wahrscheinlich.
00:45:15: Wenn echt Hamburger würde sagen, Gottes Willen.
00:45:18: Ja, ne?
00:45:20: Dein perfekter freier Tag.
00:45:23: Hast du so was?
00:45:24: Ja, hab ich auch.
00:45:27: Mein perfekter freier Tag wäre im Morgens schön ausschlafen, meinen Carterfüttern.
00:45:33: Der hat aber abends schon ein bisschen bekommen, sodass er mich nicht weckt und mich ausschlafen lässt und dann kriegt er Fütter und ich auch.
00:45:42: Also ich mach mir dann ein
00:45:43: Ei.
00:45:43: Teilt ihr euch so eine Portion Schäber?
00:45:45: Genau.
00:45:48: Ja, dann bereite ich mich vielleicht auf meinen Chor vor.
00:45:52: Ich liebe meinen Chor, also ich mache im Moment... Du singst den Chor.
00:45:54: Ja, ich singe in einem Boomer Chor.
00:45:56: Also noch heißt der Boomer Chor, ich mag das ja gern den Namen, aber... Die Chorleiterin meinte, das wäre zu negativ besetzt.
00:46:04: Also Boomer, ich finde es aber witzig irgendwie.
00:46:07: Also gut.
00:46:09: Der wird leider bald anders heißen, dieser Chor.
00:46:11: Und dann singe ich, also höre ich mir das an, auf der Dropbox den Gesang und singe nach.
00:46:16: Und freu mich dann schon, das sind nur Frauen da und wir legen dann los und... Und
00:46:21: was singt ihr da?
00:46:23: Achtziger Songs halt.
00:46:24: Also so Boomer Songs.
00:46:27: Super Tram und...
00:46:28: Ich wüsste deinen guten Radio-Sender für dich.
00:46:31: Okay.
00:46:35: Ja, das liebe ich und das ist schon einer meiner Lieblingstage, wenn das ist.
00:46:42: Chaos oder Struktur?
00:46:43: Chaos.
00:46:44: Was gibt dir Energie?
00:46:46: Meine Kinder.
00:46:47: Was raubt dir Energie?
00:46:49: Meine Kinder.
00:46:50: Ich wusste es.
00:46:55: Alle zugleichen teilen?
00:46:57: Okay, wir lassen das.
00:46:58: Ja, ich will
00:46:59: hier nichts Faltes sagen.
00:47:01: Spontan oder geplant?
00:47:03: Spontan.
00:47:03: Stadt
00:47:04: oder Natur?
00:47:05: Stadt.
00:47:06: Ist deine Stimme schon mal im Supermarkt erkannt worden?
00:47:09: Zum Beispiel am Lintregal?
00:47:10: Nee, aber an der Tankstelle.
00:47:12: Also kriegt
00:47:12: ihr was dafür, dass das immer wieder hier reinkommt mit Lint?
00:47:15: Lint.
00:47:16: Ich kann auch ein Pieps drüber liegen.
00:47:17: Genau.
00:47:21: Ja.
00:47:22: An der Tankstelle?
00:47:23: An der Tankstelle.
00:47:26: Dich hat auch mal jemand drauf angesprochen.
00:47:28: Du hattest ein Dregerschild hier.
00:47:30: Ettendorfer Landsprache.
00:47:31: bei Junge hast du mal gearbeitet.
00:47:32: Da meint jemand, du bist aber nicht die Tochter von Kerstin Dreger.
00:47:39: Ach, cool, die Stimme und was weiß ich.
00:47:42: Das passiert ab und zu, aber nicht so häufig.
00:47:45: Ich denke, bei Träger immer an Krankenhaus.
00:47:48: Ja, das sind aber mit Älter.
00:47:50: Das wäre cool.
00:47:54: Ja, stimmt, da müsste man wahrscheinlich nicht mehr arbeiten.
00:47:57: Aber deine Stimme erkannt, ich kenn sie doch irgendwo her.
00:48:01: Meistens spricht mir auch ein bisschen anders im Studio als Privat.
00:48:04: Ich rede ja nicht den ganzen Tag so verdammt.
00:48:06: Genau, es
00:48:06: gibt Leute.
00:48:08: Es gibt Kollegen,
00:48:09: die sprechen nicht, ich bin Sprecher.
00:48:11: Und wir sind unheimlich wichtig.
00:48:13: Hallo, ich hätte gern vier Brötchen.
00:48:16: Genau, sowas.
00:48:18: Und dann gibt es aber wiederum welche, die Berlinern total, die kommen aus Berlin, und dann denkt man, der kann doch nicht jetzt ins Studio gehen und hier abliefern, und dann ist es weg.
00:48:26: Gibt es irgendein Satz, den du viel zu oft gesprochen hast?
00:48:29: Obwohl, das hatten wir ja vorhin schon mit.
00:48:30: Ja,
00:48:30: hatten wir schon.
00:48:31: Nächstes.
00:48:32: Glaubst
00:48:32: du, da gab es eine Figur, die die sehr nahe kamen, sowohl beim Sprechen als auch beim, oder in der Regie oder beim Spielen?
00:48:38: Die mir sehr nahe kamen, also ... die mich berührt hat oder die meiner Persönlichkeit
00:48:46: nahe kam.
00:48:47: Die deine Persönlichkeit nahe kam.
00:48:48: Die meiner Persönlichkeit nahe kam.
00:48:50: Konny.
00:48:51: Ja,
00:48:51: also ich meine, ich spreche immer Mütter.
00:48:54: Also so von daher ... Die Mutter von Angelo zum Beispiel, das ist so eine Kinderserie gewesen.
00:48:59: Und die ... Ja, die ist auch ein bisschen am Motzen im Rahmen so.
00:49:02: Obwohl bin ich ja gar nicht.
00:49:04: Da kann ich halt das rauslassen, was ich da dann nicht mache.
00:49:17: Nein, außer dass eine Anekdote, dass ich zu spät kam, weil mein Auto abgeschleppt worden war.
00:49:21: Und mein Vater hat mich vor versammelter Mannschaft gesagt, du suchst jetzt erst mal dein Auto.
00:49:27: Aber Papa, ich hab ... Du bist jetzt unbesetzt.
00:49:32: Unbesetzt?
00:49:33: Ja,
00:49:33: der Regie und ...
00:49:35: Hat mich nach Hause geschickt, ich soll mein Auto holen, obwohl ich's schon längst geholt hatte.
00:49:41: Und da bin ich ihm eine Anführung stricheln dankbar.
00:49:44: Ich bin super pünktlich jetzt natürlich immer danach und muss aufpassen, dass ich nicht übertreibe.
00:49:50: Also, dass ich auch mal sage, also sagen wir mal der HVV, der wird nix, dann kann ich ja nichts dafür und so weiter.
00:49:58: Und dass ich mich nicht zu sehr verrückt mache.
00:49:59: Wie
00:49:59: kommst du denn heute nach Hause hier?
00:50:02: Norma, nehm ich mich mit.
00:50:03: Okay.
00:50:05: Ein gutes Kind.
00:50:07: Wenn deine Stimme ein Instrument wäre, welches wäre das?
00:50:09: Ähm
00:50:11: ... eine Klarinette.
00:50:14: Warum?
00:50:14: Weil ich das ... Ich find's einfach ein schöner, schönes Instrument.
00:50:17: Okay.
00:50:19: Ja, stimmt, ich find das passt.
00:50:20: Wenn du jetzt die zwölfjährige Kerstin treffen würdest, was würdest du dir als guten Rat mit auf den Weg geben?
00:50:29: Ähm ... Ja, bleib so, wie du bist, bleib mutig.
00:50:33: Ähm, lass dich nicht unterkriegen.
00:50:37: Also so ... Ähm ... Ja, meine Eltern haben ja immer gesagt, also ich hatte kein Selbstbewusstsein, deswegen sollte ich diesen Beruf, also haben sie mich halt instankronen gesteckt sozusagen, damit ich aber vielleicht vorher mal fragen, wieso hatten das Mädchen kein Selbstbewusstsein.
00:50:53: Also so, ne?
00:50:54: Also das ... Genau, würde ich sagen, komm, du bist klasse wie so, wie du bist.
00:51:00: Und du kannst auch Abitur
00:51:01: machen.
00:51:02: Sogar als Mädchen.
00:51:03: Genau.
00:51:04: Du musst nicht heiraten.
00:51:07: Ja, also das würde ich ihr sagen.
00:51:10: Hast du einen Motto oder einen Satz, der dich dein Leben lang begleitet?
00:51:17: Nö.
00:51:17: Nö.
00:51:18: Nö.
00:51:18: Nö.
00:51:20: Nö.
00:51:20: Nö.
00:51:21: Nö.
00:51:21: Nö.
00:51:21: Nö.
00:51:21: Nö.
00:51:22: Nö.
00:51:23: Also, es ist jeden Tag ein neuer Satz, würde ich sagen.
00:51:27: Also, ja, ich habe ja gesagt, ich liebe Spontane.
00:51:30: Pinnität.
00:51:32: Welche Eigenschaft möchtest du nie verlieren?
00:51:35: Ja, mein Humor, meine Fröhlichkeit und immer das Gute zu sehen, wenn auch, sagen wir mal, was ... Schlimmes passiert, ein Auto kaputt ist und so immer denken, ach, es ist wahrscheinlich für irgendwas, ist das gut.
00:51:46: Hm, okay.
00:51:49: Ja?
00:51:49: Und wofür bist du gerade dankbar?
00:51:52: Für den Moment hier, finde ich total
00:51:53: schön.
00:51:57: Was für ein wunderschönes Schlusswort.
00:52:01: Vielen lieben Dank, Kerstin, dass du mein Gast warst.
00:52:03: Es hat sehr viel Spaß gemacht.
00:52:05: Du bist immer fröhlich.
00:52:06: Ich kann das, was ich am Anfang gesagt habe, nur wiederholen.
00:52:09: Es ist immer toll, mit dir zu arbeiten, immer toll dich zu treffen.
00:52:11: Du erhältst einen Tag.
00:52:13: Vielen lieben Dank, Kerstin
00:52:15: Dregger.
00:52:20: Vielen lieben Dank, das war eine weitere
00:52:22: Folge.
00:52:23: Als der Ego live aus dem Mann sitzt.
00:52:25: Wenn ihr Fragen, Wünsche, Anregungen habt, schreibt uns gerne in die Kommentare.
00:52:30: Wenn ihr auch mal live hier dabei sein wollt in Manzels als Zuschauerinnen oder Zuschauer, dann reserviert doch gerne unter manzels.de.
00:52:39: Dort findet ihr alle Angaben, wie man hier in Kontakt treten kann, um eine Reservierung vorzunehmen.
00:52:45: Meine nächsten Gäste für die nächste Aufzeichnung im Februar.
00:52:49: Das werden sein Carlotta Josefine Palsi.
00:52:52: Sie ist Musikerin, Schauspielerin, Model und Synchronsprecherin, spricht unter anderem
00:52:57: in
00:52:58: Stranger Things.
00:52:59: Ihr Hauptrolle, ihr werdet sie alle kennen.
00:53:01: Und mein weiterer Gast ist Björk.
00:53:03: Ihm gehört hier in Äppendorf, oder er ist der Betreiber, des Bootshauses Barmeyer.
00:53:09: Auf den freue ich mich auch ganz besonders.
00:53:11: Hier ist
00:53:11: schon verwirrendes Publikum.
00:53:13: Scheinen wir überraschend zu sein.
00:53:15: dass er mein Gast ist.
00:53:16: Und ja, ich freue mich auf euch.
00:53:19: Bis zum nächsten Mal.
00:53:20: Euer T-Shirt.
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